Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Bagatellunfall: Anzeige gegen LKW-Fahrer

Autofahrer muss zur Seite springen

KIST, LKR. WÜRZBURG. Ein Lasterfahrer hat sich am Donnerstagabend durch sein Verhalten nach einem Bagatellunfall auf der A 3 Anzeigen wegen mehrerer Straftaten eingehandelt.

Sachstand

Gegen 20:50 Uhr fuhr ein 29-jähriger Audi-Fahrer bei stockendem Verkehr an der Anschlussstelle Kist in die Autobahn ein. Dabei berührte er mit seinem A6 einen Sattelzug, der sich auf dem rechten Fahrstreifen befand, leicht am Einstieg des Führerhauses.

Der junge Mann hielt daraufhin auf dem Standstreifen an und forderte den 58 Jahre alten Lasterfahrer, der sein Seitenfenster geöffnet hatte, auf, dies auch zu tun. Nach Angaben des jungen Mannes bestritt der Lkw-Fahrer aber, dass eine Berührung stattgefunden hatte, wollte nicht stoppen und fuhr langsam im Stau weiter.

Standstreifen

Der Pkw-Fahrer folgte ihm auf dem Standstreifen, stieg aus und versuchte, mit seiner Handy-Kamera ein Foto des „Flüchtenden“ zu schießen. In diesem Moment zog der Lasterfahrer aber leicht auf den Standstreifen, so dass der Audi-Fahrer, der neben seinem Wagen stand, zur Seite springen musste. Letztendlich blieb der 58-Jährige doch stehen.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Bei der Unfallaufnahme durch Beamte der VPI Würzburg-Biebelried stellte sich heraus, dass am Pkw gar kein und am Sattelzug äußerst geringer Schaden entstanden war. Gegen den Lkw-Fahrer wird nun wegen Verdachts des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort und versuchter Nötigung ermittelt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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