Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Irrtum der Uni für Masterplatzknappheit verantwortlich

Keine Kürzung

Zwei Tage nach dem Start des Semesters und somit in wirklich letzter Sekunde verkündete die Universität Würzburg, dass die Zahl der Masterstudienplätze doch nicht gekürzt wird. Der SPD-Landtagsabgeordnete Georg Rosenthal hatte die kurzfristige Streichung der Masterplätze mittels einer Anfrage an das Wissenschaftsministerium und einem Antrag im zuständigen Landtagsausschuss auf die landespolitische Agenda gesetzt.

Wieso überhaupt Irrtum

Jetzt freut er sich mit den Studierenden über die Wendung in dem Fall: „Das ist gerade noch einmal gut gegangen. Trotzdem frage ich mich, warum es erst eines massiven Protests bedarf, bevor der Universität ihr Irrtum auffällt? Zumal es bedenkenswert ist, das dies nun zum zweiten Mal nur in Würzburg passiert.“ „Mache der Studierenden wurden von der Absage für einen Studienplatz drei Tage vor Semesterstart völlig überrascht. Die Studierenden haben mir berichtet, dass ihre Arbeitsperspektiven wegen einer fehlerhaften Entscheidung beinahe zunichte gemacht wurden“, berichtet der ehemalige Würzburger Oberbürgermeister.

Sicherung der Zukunftsperspektive

Gerade im Studienfach Psychologie ist der Masterabschluss zwingende Voraussetzung für die meisten Berufe. Und so hält Rosenthal an seiner Initiative im Landtag fest. „Wir müssen den Studierenden eine verlässliche Zukunftsperspektive sichern. Deshalb kann die Anzahl der Masterstudienplätze nicht von Jahr zu Jahr von den Entscheidungen der Hochschule abhängen. Dafür muss der Wissenschaftsausschuss noch verlässliche Bedingungen für die Universitäten schaffen.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

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