Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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FHWS-Studierende in Jordanien

Gleichstellung als zentrales Ziel

„Solange wir einen Flüchtling oder Migranten nicht als einen von uns betrachten, werden ihnen die Grundrechte, wie das Recht auf Arbeit, das Recht auf Freizügigkeit, das jeder Bürger einer Nation hat, verweigert“, resümiert eine Studentin des Masterstudiengangs „International Social Work with Refugees and Migrants“. Ziel sei es, sich von dem Gedanken des „Du als Flüchtling“ und „ich als Sozialarbeiter“ zu lösen.

Drei Wochen Jordanien

19 Masterstudierende sowie vier Dozierende besuchten im Rahmen ihrer Summer School drei Wochen lang Jordanien: Auf dem Programm standen u.a. das Kennenlernen des geschichtsträchtigen Landes, der Menschen und ihrer Gesellschaft. Sie sprachen mit Experten, Helfern und Flüchtlingen, besuchten die Konferenz „Social Work in the Context of the Arab Refugee Crisis” („Soziale Arbeit im Kontext der arabischen Flüchtlingskrise“), hielten sich zwei Tage im Flüchtlingscamp Zaatari auf und sahen sich verschiedene Hilfsorganisationen wie Institutionen an.

Abschließende Vorträge

In Vorträgen erläuterten die Masterstudierenden ihre Erfahrungen, die sie aus Jordanien mitgenommen haben. Entscheidend sei, „die Zusammenhänge zwischen den politischen Entscheidungen und den Lebensbedingungen der Betroffenen zu verstehen. Die Politik hat einen großen Einfluss darauf, welche Angelegenheiten von den Sozialarbeitern angegangen werden müssen, welche Rechte gewährt werden und welche Belastungen von den betroffenen Personen geschultert werden müssen und wo auch die Sozialarbeit tätig sein darf.“

Sicherer Schutzort Jordanien

In Gesprächen mit Flüchtlingen erklärten diese, dass sie glücklich seien, in Jordanien sicher zu sein. Nach dem Ende des Krieges wollten sie wieder nach Syrien zurückkehren. Als Fazit zog eine Referentin den Satz, dass die Zäune nicht höher gebaut, sondern längere Tische bereitgestellt werden sollten.

Kooperation mit Deutsch-Jordanischer Uni

Die Summer School fand statt in Kooperation mit der Deutsch-Jordanischen Universität, die die Masterstudierenden ebenfalls in Amman besuchten und als einen wichtigen strategischen Hochschulpartner vorstellten.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der FHWS Würzburg-Schweinfurt.

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