Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Stadtrat genehmigt Nachtbuslinien

Einstimmiges Ergebnis

Alle Nachteulen und Partylöwen können sich freuen! Wer nämlich in Würzburg nachts unterwegs sein wollte, war lange Zeit auf Taxen angewiesen. Ab November wird sich das aber ändern: Laut Berichten der Mainpost hat der Stadtrat einstimmig für die Einführung eines Nachtbusses mit mehreren Routen gestimmt.

Von Dezember 2010 bis März 2011 gab es schon einmal einen Versuch und eine sogenannten Probephase für die Nachtbusse, doch eine endgültige Einführung lehnte die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) damals ab. Laut Mainpost war der Grund dafür, dass es sich nicht lohnen würde, weil es in diesem Zeitraum zu wenige Interessenten für die Nachtlinie gab.

Einsatz von Studierenden

Doch die Studenten wollten nicht aufgeben und blieben an dem Vorhaben „Nachtbusse“ dran. Vor allem die „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“ haben sich dafür eingesetzt und mit eigenen Routenvorschlägen und einer möglichen Finanzierung die Experten der ÖPNV überzeugt.

Jetzt galt es noch, die Genehmigung der Stadt Würzburg, Auftraggeber für den ÖPNV, einzuholen. Dies geschah laut Mainpost in der gestrigen Stadtratssitzung – und zwar einstimmig. Ab November wird es in Würzburg also wieder einen Nachtbus mit verschiedenen Routen in die Stadtteile geben.

Angebot für jeden

Finanziert werden die neuen Bustouren laut Mainpost von den Studenten, die jährlich zusätzliche 41.821 Buskilometern über das Semesterticket „rein fahren“. Der Zuschlag auf das Semesterticket beträgt drei Euro. Um den neuen Nachtbus zum Start des Wintersemesters ermöglichen zu können, müssen die Studis ausnahmsweise im Sommer 4,50 Euro bezahlen, heißt es in der Mainpost. Es kann aber natürlich jeder, auch „Nicht-Student“, der einen gültigen Fahrschein besitzt, das Angebot der Nachtbusse in Anspruch nehmen.

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