Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

13 Unfälle auf der A3

Auffahrunfall mit Lastern

BEREICH WÜRZBURG. Am Mittwoch sind die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried zu insgesamt 13 Unfällen gerufen worden, die sich auf der A 3 hauptsächlich zwischen den Anschlussstellen Randersacker und Kist ereignet hatten.

Ein Auffahrunfall mit Lastern passierte direkt vor den Augen der Polizisten. Bis auf einen leichtverletzten Brummifahrer kamen die Insassen der beteiligten Fahrzeuge mit dem Schrecken davon.

Der gesamte Sachschaden wird an die 200.000 Euro geschätzt.

Auf Fahrzeuge geprallt

Zweimal kam es zu Spiegelberührungen beim Überholen, ein Autofahrer touchierte leicht einen Sattelzug, als er auf die Autobahn einfahren wollte und ein Pkw-Fahrer kam beim Einfahren in einen Parkplatz von der Fahrbahn ab und rammte einen Müllcontainer.

Neun Wagenlenker reagierten jedoch offenbar zu spät und prallten auf Fahrzeuge, die verkehrsbedingt abgebremst worden waren.

Polizisten als Augenzeugen

Gegen 06:50 Uhr wurden Autobahnpolizisten zu Augenzeugen: Bei Randersacker beobachten sie, wie ein Lasterfahrer am Stauende in Richtung Frankfurt auf seinen Vordermann kracht. Der 40-Tonner des 35-jährigen Auffahrers musste abgeschleppt werden.

Kurz darauf kam es an gleicher Stelle zu einem Folgeunfall: Zwei Pkw-Fahrer fuhren leicht aufeinander.

100.000 Euro Sachschaden

Währenddessen waren bei Heidingsfeld andere Beamte mit der Aufnahme eines schwereren Unfalles beschäftigt, bei dem ein Sachschaden von über 100.000 Euro entstanden war.

Gegen 05:00 Uhr hatte ein 56-jähriger Kraftfahrer kurz vor dem Beginn des zweispuren Baustellenbereichs in Richtung Nürnberg auf dem Seitenstreifen angehalten. Ein 30 Jahre alter Lkw-Fahrer bremste beim Vorbeifahren ab, was der ihm folgende 59-jährige Lenker eines Lastzuges zu spät bemerkte und auffuhr.

Fahrstreifen blockiert

Nach dem Aufprall geriet sein Lkw mit Anhänger nach rechts und streifte auch noch den Sattelzug auf dem Seitenstreifen. An der Außenleitplanke kam der Lastzug schließlich schräg zur Fahrtrichtung zum Stillstand und blockierte dann teilweise den rechten Fahrstreifen.

Der 59-Jährige zog sich dabei leichte Schnittwunden zu, die von den Rettungskräften begutachtet wurden, aber nicht behandelt werden mussten.

Abgesprengte Fahrzeugteile

Abgesprengte Fahrzeugteile verteilten sich über die beiden Fahrstreifen. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Würzburg kümmerten sich darum und reinigten die Fahrbahn.

Während der Unfallaufnahme und der Bergung des Lastzuges – die anderen beiden Sattelzüge waren fahrbereit geblieben – sperrte die Autobahnpolizei den rechten Fahrstreifen.

Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

 

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT