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10 Gründe für einen Auslandsaufenthalt

Tu es einfach

Fast jeder nimmt sich vor, nach dem Abitur oder im Studium ins Ausland zu gehen, doch nur die wenigsten setzen es dann in die Tat um. Dabei kann man doch so viel Neues lernen und es ist eine einmalige Erfahrung. Deshalb gibt es von uns zehn Gründe, die definitiv für einen längeren Auslandsaufenthalt sprechen.

Einfacher wird’s nicht

Heute hat fast jeder Fachbereich eine Partnerhochschule im Ausland. Wenn man Glück hat, wird einem die Zeit im anderen Land sogar angerechnet. Um genau zu sein, werden sogar bei mehr als 70 Prozent der Auslandsstudenten die Leistungen aus anderen Ländern ganz oder teilweise anerkannt. Wenn man vorher mit seinen Dozenten spricht und die Kurse dementsprechend wählt, ist die Chance sogar noch größer!

Es gibt finanzielle Unterstützung

Studiert man im EU-Ausland oder der Schweiz kann man staatliche Unterstützung in Form von Auslands-BAföG für die ganze Studienzeit beantragen. In anderen Ländern sind auch mindestens zwei Semester sicher. Die Höhe der Zahlung richtet sich natürlich nach Bedarf. Als deutscher Student muss man durch Erasmus+ in vielen Ländern keine Studiengebühren zahlen und bekommt pro Monat sogar noch bis zu 500 Euro Unterstützung.

Außerdem gibt es Stipendien vom DAAD, wie das Jahresstipendium für Bachelorstudenten. Dabei gibt es je nach Land unterschiedlich hohe finanzielle Zuschüsse. Für Österreich beispielsweise 700 Euro monatlich, für Frankreich 750 Euro und für Hongkong sogar 950 Euro. Des Weiteren bieten diverse Stiftungen verschiedene Möglichkeiten an, ins Ausland zu gehen.

Gut für den Lebenslauf

Auch wenn jeder davon redet, gehen weniger als ein Viertel aller deutschen Studenten ins Ausland. In Bereichen wie Ingenieurwissenschaften sind es sogar nur ca. vier bis acht Prozent. Wer also in solchen Studienrichtungen ein Auslandssemester macht, wird später in der Bewerbung hervorstechen. Vor allem, wenn man später in einem international agierenden Unternehmen arbeiten möchte, ist es von Vorteil im Ausland zu studieren, da die renommiertesten Universitäten in England und den USA liegen. Deutsche Unis kommen in internationalen Rankings erst sehr viel weiter hinten.

Freude für Leben

Man ist wieder ein Ersti. Keiner an der neuen Uni kennt einen, aber das ist die beste Voraussetzung, um durchzustarten und Menschen aus der ganzen Welt kennen zu lernen. In Oxford beispielsweise kommen fast 35 Prozent der Studenten aus dem Ausland. Natürlich gibt es auch an deutschen Unis ausländische Studenten, aber es fällt viel leichter ins Gespräch zu kommen, wenn man selber fremd ist. Bei gemeinsamen Feiern, wie der Erasmus-Party, ist Anschluss finden gewiss!

Jeden Tag etwas Neues

Neue Universität, neue Kommilitonen, neue Dozenten. Vielleicht gibt es an deiner Partneruni einen Kurs, der dich schon immer interessiert hat oder es gibt tolle Forschungsprojekte. Informationen dazu gibts zum Beispiel in internationalen Fachzeitschriften. Hat man sich bereits für eine Hochschule entschieden, kann man auch online checken, welche Forschungsgebiete aktuell angeboten werden.

Solltest du in einem Land mit Studiengebühren studieren wollen, kannst du auch damit rechnen, dass der Service besser ist, denn schließlich wollen ja auch alle Leistung für ihr Geld. Aber nicht nur in der Uni lernst du Neues. Jeden Tag mit Land, Leuten, Essen, Musik und Kultur in Kontakt zu kommen, wird dich für immer prägen.

Du wirst zum Sprachgenie

Nirgends lernt man eine Sprache so schnell wie im jeweiligen Land. Durch das tägliche Leben lernt man nämlich Dinge, die man im Sprachkurs nie zu hören bekommen hätte.Und selbst wer in der Landessprache kein muttersprachliches Niveau erreicht, kann wenigstens Englisch üben. Viele Kursangebote sind Bilingual oder rein englischsprachig, vor allem bei den Masterprogrammen. Außerdem laufen in anderen Ländern viel mehr englische Orginalfassungen im Kino und die meisten Lehrbücher und Romane werden auch auf Englisch angeboten.

Neue Orte entdecken

Zwar noch nicht so verbreitet, aber man kann sein Auslandssemester auch an Hochschulen in Budapest, Riga, Tallinn oder Sofia verbringen, denn alle Städte liegen in Erasmus+ – Mitgliedsländern. Bei den insgesamt 33 Mitglieder sind natürlich auch eher „unbekannte“ Länder wie Island und Lichtenstein dabei. Also bevor man sich entscheidet, sich auf jeden Fall über die beteiligten Länder informieren, da vielleicht vieles doch überraschend gut zu einem passt. Eine offizielle (englischsprachige) Liste gibt es hier: http://bit.ly/erasmusländer.

Optimaler Zeitpunkt

Im Berufsleben nochmal für längere Zeit ins Ausland zu kommen ist sehr unwahrscheinlich. Wenn du außerdem noch die Semesterferien an dein Auslandssemester hängst, kannst du wunderbar durchs Land reisen. Denn du bist jung und wirst nie wieder so viel freie Zeit haben. Aber Achtung: In anderen Ländern beginnen die Semester, oder sogar Trimester oft zu andern Zeiten. Deshalb das immer vorher abklären!

Selbstfindung

Laut der DAAD-Studie »Wissenschaft weltoffen« von 2016 sagen 79 Prozent der Studenten, die Zeit im Ausland habe sie »selbstbewusster, reflektierter und unabhängiger« gemacht. Damit ist die »Persönlichkeitsbildung« einer der meist genannten Effekte eines Auslandsaufenthaltes.

„Eine Welt“

Durch den Austausch von Studenten werden Vorurteile abgebaut und die Blickweise auf die Welt verändert sich. Deshalb sind zum Beispiel auch nach dem zweiten Weltkrieg so viele Austauschprogramme zwischen den einstigen Rivalen Deutschland und Frankreich entstanden. Heute passiert das auch mit anderen Ländern, um Vorurteile abzubauen. So ist zum Beispiel Griechenland ein in Deutschland eher unbekannt starker Forschungsort und nur die wenigsten wissen, dass Griechenlands Forscher zur Weltspitze zählen.

Weitere News vom Campus

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