Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Heidingsfeld als Station der „Goldenen Straße“

Von Frankfurt nach Prag

Die „Goldene Straße“ führte unter Kaiser Karl IV. und seinem Sohn Wenzel als sicherer Weg von Frankfurt nach Prag. Eine Station auf dieser Strecke war der heutige Würzburger Stadtteil Heidingsfeld. König Wenzel, der in Heidingsfeld als guter Herrscher betrachtet wurde, hat in der Reichsgeschichte einen ganz anderen Ruf.

Wenzel „der Faule“, so später sein Beiname, wurde von den Kurfürsten schließlich abgesetzt, weil er als unwürdiger Inhaber des Königtums galt.

Bayerisch-Tschechische Landesaustellung

Bis Ende November ist in der Stadtteilbücherei in Heidingsfeld die Ausstellung „Heidingsfeld“ ein „Trittstein‘ der „Goldenen Straße‘ von Nürnberg nach Frankfurt“ zu sehen. Die Ausstellung ist Teil des Begleitprogramms der Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung „Karl IV. 1316/2016“ in Prag und Nürnberg.

Folgen für Heidingsfeld

Sie zeigt die Folgen der böhmischen Territorialpolitik für Heidingsfeld von den Anfängen bis zur Gegenwart anhand von fünf Schautafeln und einer Multimediapräsentation zu den Themen Stadtherren und Stadtherrschaft, Königsaufenthalte und Spuren der böhmischen Herrschaft im Stadtbild.

Informationen

Die Ausstellung ist Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 14 bis 18 Uhr in der Stadtteilbücherei in Heidingsfeld, Rathausplatz 2, zu sehen.

Darüber hinaus werden am 8. und am 29. November 2016 jeweils um 19 Uhr im Pfarrsaal St. Laurentius noch Vorträge zur Geschichte der Heidingsfelder Stadtmauer sowie zum Nachwirken der Könige Karl IV. und Wenzel in Heidingsfeld stattfinden. Außerdem besteht die Möglichkeit, an Führungen zum Stegenturm (23.10.) sowie zum Döle und zum Speierloch (6.11.) teilzunehmen.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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