Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Acht Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Vier Kinder unter den Verletzten

MARGETSHÖCHHEIM, LKR. WÜRZBURG. Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am Dienstagnachmittag eine Touran-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn gekommen und dort mit einem VW Golf kollidiert.

Unter den acht verletzten Personen befinden sich auch vier Kinder. Eine Sachverständige ist zur Stunde gemeinsam mit Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land zur Verkehrsunfallaufnahme vor Ort.

Um 16.30 Uhr hatte sich der Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Ausfahrten zur Gemeinde Margetshöchheim auf der Staatsstraße 2300 ereignet.

In den Gegenverkehr geraten

Die Lenkerin eines VW Touran war in Richtung Erlabrunn unterwegs gewesen und bei ihrer Fahrt Zeugenaussagen zur Folge mit ihrem Fahrzeug nach links auf die Gegenfahrbahn geraten.

Dort prallte der Touran schließlich in einen entgegenkommenden VW Golf, in dem ein Schweizer Ehepaar mit einem Säugling saß. Die Fahrerin des Touran wurde durch die Wucht des Aufpralls in ihrem Wagen eingeklemmt und schwerstverletzt.

Schwere Verletzungen erlitten

Auch ihr Beifahrer und die drei Kinder im Fahrzeug erlitten schwere Verletzungen. Der Säugling erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen, die Erwachsenen im Golf hatten mehr Glück und erlitten leichtere Verletzungen.

Die Feuerwehr befreite die eingeklemmte Dame aus dem völlig zerstörten Fahrzeug. Anschließend wurden die Verletzten teilweise mit Rettungshubschraubern in naheliegende Kliniken gebracht.

Die Fahrbahn wurde für die Unfallaufnahme komplett gesperrt, die Freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden waren mit zahlreichen Kräften im Einsatz und unterstützten die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land tatkräftig.

Diese haben die Unfallermittlungen aufgenommen und gehen insbesondere der Frage nach, wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte.

Sachverständige vor Ort

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde auch eine Sachverständige zur Unfallstelle beordert. An den beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Staatsstraße muss noch bis etwa 19.30 Uhr für den Verkehr gesperrt bleiben (Stand: 18.15 Uhr).

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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