Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Probealarm der Sirenenanlagen

Warnung via Sirene und Katwarn

Mit einem routinemäßigen Probelarm am Mittwoch, 19.10.2016, um 11.00 Uhr wird in Bayern die Warnung der Bevölkerung und die Funktionsfähigkeit des Sirenenwarnsystems geprobt.

Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.

Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Sirenenwarnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen.

Folgende Städte und Landkreise werden u.a. am Probealarm teilnehmen:

Stadt Würzburg (3 Störfallsirenen)

Landkreis Würzburg:
Gemeinde Bergtheim (OT Bergtheim, Dipach, Opferbaum)
Gemeinde Eisenheim (OT Obereisenheim, Untereisenheim)
Gemeinde Estenfeld (OT Estenfeld, Mühlhausen)
Markt Frickenhausen
Gemeinde Güntersleben
Gemeinde Hausen (OT Hausen, Erbshausen, Rieden)
Gemeinde Kürnach
Gemeinde Oberpleichfeld
Gemeinde Prosselsheim (OT Prosselsheim, Püssenheim)
Gemeinde Rimpar (OT Rimpar, Gramschatz, Maidbronn)
Gemeinde Rottendorf (OT Rottendorf, Rothof) Gemeinde Unterpleichfeld (OT Hilpertshausen,
Rupprechtshausen, Burggrumbach, Unterpleichfeld)

Landkreis Kitzingen:
Gemeinde Albertshofen
Gemeinde Buchbrunn
Stadt Dettelbach
Stadt Iphofen (mobile Sirenen)
Markt Kleinlangheim
Stadt Marktbreit
Gemeinde Nordheim am Main
Stadt Prichsenstadt
Gemeinde Sommerach
Markt Schwarzach
Stadt Volkach
Markt Wiesentheid (ohne OT Untersambach)

Stadt Aschaffenburg (eine Sirene bei Firma „Transgas“)

Landkreis Aschaffenburg: gesamter Landkreis (auch Warnmeldung über KATWARN)

Landkreis Miltenberg: Markt Elsenfeld mit Ortsteilen (Gemeinden Eichelsbach und Rück Schippach)
Stadt Erlenbach a. M. mit Ortsteilen (Gemeinde Mechenhard, Streit)
Stadt Obernburg a. M. mit Ortsteilen (Gemeinde Eisenbach)

Landkreis Main-Spessart:
Stadt Arnstein
Stadt Karlstadt (nur Ortsteil Heßlar)
Markt Thüngen
Gemeinde Eußenheim (nur Ortsteile Bühler, Hundsbach, Münster und Obersfeld)
Gemeinde Retzstadt

Fragen und Antworten zum Test des Sirenenwarnsystems in Bayern:

Welches Warnsignal wird getestet?

Getestet wird der auf- und abschwellende Heulton von 1 Minute Dauer. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.

Welche Warnsignale gibt es?

Die Wichtigsten sind

Alarm bei Feuer und anderen Notständen (dreimal in der Höhe gleich bleibender Ton (Dauerton) von je 12 Sekunden, mit je 12 Sekunden Pause zwischen den Tönen)  Alarm zur Verbreitung von Durchsagen (auf- und abschwellender Heulton von 1 Minute Dauer)

Wozu dient der Probealarm?

Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Sirenenwarnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen.

Wo gibt es in Bayern Sirenen?

Im 25-km-Umkreis um die bayerischen Kernkraftwerke und im Umkreis um die der Störfallverordnung unterliegenden Betriebe mit besonderem Gefahrenpotential. Daneben gibt es noch die „Feuerwehrsirenen“.

Wie wird die Bevölkerung gewarnt, wenn keine Sirenen verfügbar sind?

Die Bevölkerung wird dann durch Lautsprecherfahrzeuge oder mobile Sirenenanlagen gewarnt.

Wer verwaltet die Sirenen, wartet sie, und lässt sie aufstellen?

Zuständig sind die Kreisverwaltungsbehörden bzw. die Gemeinden.

Wie wird über den Aufstellungsort einer Sirene entschieden?

Das Ziel ist eine flächendeckende Beschallung im zu versorgenden Bereich.

Was ist beim Aufstellen einer Sirene zu beachten?

Wichtig sind eine flächendeckende Beschallung, Stromversorgung sowie der jederzeitige Zugang zur Anlage und die Zustimmung des Grundstücks- bzw. Gebäudeeigentümers.

Wie oft werden Sirenen getestet und mit welchem Signal?

„Feuerwehrsirenen“ sollen monatlich/zweimonatlich samstags getestet werden. Für die „Katastrophenschutzsirenen“ gibt es keinen festen Erprobungsrythmus.

Angestrebt ist hier jedoch auch weiterhin eine landesweit einheitliche Erprobung ein- bis zweimal pro Jahr.

Müssen Städte Sirenen aufstellen? Wenn ja, warum?

Jede Feuerwehr – ausgenommen Feuerwehren, deren Alarmierung auf andere Weise sichergestellt ist – muss durch Sirenen alarmiert werden können. Die Aufstellung von „Katastrophenschutzsirenen“ erfolgt grundsätzlich freiwillig. Im Rahmen der o. g. Umkreise erfolgte die Aufstellung mit staatlichen Zuschüssen.

Aus welcher Zeit stammen Sirenen? Was war ihre frühere Bedeutung, was ist ihre heutige?

Das Alter des Bestands ist unterschiedlich. Im Rahmen der o. g. staatlichen Zuschussprogramme wurden auch zahlreiche Sirenen neu aufgestellt. Der o. g. Alarm zur Verbreitung von Durchsagen bedeutete früher „Luftalarm“. Die Bedeutung des Signals „Alarm bei Feuer oder anderen Notständen“ war immer gleich.

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