Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Pommes, Jacky Cola, „DJ Kettensäge“: Funny Facts zum Laby

Das Laby – seit 1989 Kult in Würzburg, jetzt unter neuer Führung

Feiern gehen kann man in Würzburg sehr gut. Hört man aber gerne Alternative, Metal oder Punk, sind die Standard-Anlaufstellen meistens nichts für einen. Zum Glück gibt es das Labyrinth, welches eigentlich Jeder nur unter dem Namen „Laby“ kennt. Schon seit ’89 gibt es diese Diskothek, in der zu ordentlicher Rockmusik abgefeiert werden kann, aber auch die besten nächtlichen Pommes beim Kicker spielen gegessen werden können – eine richtige Kult-Institution, der jeder Würzburger den ein oder anderen Besuch abstatten sollte!

Disko für alle „Alternativen“

Seit dem 1.9. ist es nun in neuer Hand: Marius Mensch hat die Würzburger Kult-Disco von der vorherigen Geschäftsführerin übernommen. Dabei ist es aber gar nicht mehr so einfach, es allen „Alternativen“ recht zu machen. Früher wäre man laut Marius schon froh gewesen, nicht das „übliche Charts-Gedudel“ auf die Ohren gedrückt zu bekommen, heute haben sich da die Fronten etwas verhärtet und die Ansprüche sind viel höher und vor allem spezifischer geworden.

Wie bringt man Alternative, Metal, Punk und all die anderen Genres also unter einen Hut, wenn sie doch in sich schon so verzweigt sind, dass Metal nicht gleich Metal ist und jeder was anderes hören möchte?

„Wir versuchen, diesen Spagat trotz aller Herausforderungen so gut wie möglich zu meistern und öffnen die Schere mit unseren Samstags-Specials für Metal, Punk und Live-Musik noch ein bisschen weiter. Klar, da fühlt sich der eine oder andere auch mal auf den Fuß getreten, wenn es zu exotisch wird, dafür findet es der nächste klasse, dass bei uns einfach für Jeden was dabei ist“, so Marius über seine Herangehensweise an das neue Programm.

Kult in Würzburg: Funny Facts zum Laby

Für alle, die neu in der Stadt sind, noch nie im Laby waren, oder einfach einmal mehr über die Location erfahren wollen, haben wir ein paar interessante Fakten und Geschichten von Marius zusammengestellt.

  • Warum heißt das Laby Laby? „Woher das Labyrinth seinen Namen hat ist tatsächlich unklar, aber dass der eine oder andere nachts ohne fremde Hilfe nicht wieder hinaus kommt, könnte wohl ausschlaggebend gewesen sein.“
  • Im Monat werden übrigens bis zu 250 kg Laby-Pommes vertilgt – lecker!
  • Herunter gespült wird das ganze dann am liebsten mit Bier (in einer guten Woche bestimmt 750 Liter), dem inoffziellen Hausschnaps „Persico“, der eher ein Kirschlikör ist, und einem ordentlichen Jacky-Cola, das in einer „offiziellen Jack Daniels-Pilgerstätte nicht fehlen darf – da gibt’s nur noch eines zu sagen: Prost!
  • Und wie steht’s mit Wodka? „Mindestens genug, um aus 200 Dosen Red Bull pro Woche leckere Getränke zu zaubern!“
  • Vodka-Lemon oder Gin-Tonic? „Jacky-Cola!“
  • Bei etwa 1.000 Stunden Musik im Jahr werden pro Nacht schätzungsweise 60.000 kcal vertanzt – darauf erstmal eine Portion Pommes!
  • Welche Lieder sich dabei am meisten gewünscht werden? „Hier gaben mir drei DJs drei verschiedene Antworten: Rage against the Machine – Killing In The Name, Rise Against – Satellite und Papa Roach – Last Resort!“
  • Wie viele Musikstücke sind im Repertoire des Laby? „Die DJs bringen natürlich ihre eigene Musik mit, unser Fränky hat z.B. eine der größten CD-Sammlungen in ganz Deutschland – über 10.000 Originale!“
  • Wie oft hat der legendäre DJ Kettensäge eigentlich schon aufgelegt? „Hätte ich gewusst, dass die Frage einmal kommt, hätte ich nicht bei fünfzehnhundert das Zählen aufgehört…“
  • Kickern gehört zum Laby einfach dazu – Marius ist übrigens in der Kurbelgemeinde Würzburg e.V., dem 1. Tischfußballverein Würzburgs
  • Wie Marius das Laby in einem Satz beschreiben würde? „Lady Gaga spielen wir, wenn die Hölle zufriert!“

Beim ganzen Feiern kommt es dann schon mal vor, dass bei 90er-Partys zu Liedern wie „Sandstorm“, „Mr. Vain“ oder „What’s up“ der ein oder andere vergeblich beim DJ versucht, sein Jacky-Cola zu bestellen oder der Thekerin ein schnapsinduzierter Heiratsantrag gemacht wird. Den Vogel abgeschossen hat wohl aber der, der einfach mal „nackte Tatsachen“ auf die Theke gepackt hat. Was man dann im Laby macht? „Einfach freundlich sein führt hier zu mehr Erfolg!“

Neues Programm mit altbewährten Klassikern

Das neue Programm des Laby wartet mit altbewährten Klassikern, aber auch jeder Menge Neuheiten auf. Von der 90er-Party bis zum „Schwarzen Samstag“ ist alles dabei – Infos und Details gibt’s im Oktoberprogramm des Laby. Und natürlich auch im Novemberprogramm des Laby!

Achtung: Weil der Wechsel in der Geschäftsführung fließend verläuft und das Laby nicht zu Semesterbeginn für Umbauten geschlossen bleiben soll, werden Umgestaltung und Dekowechsel nach und nach umgesetzt  – ohne den laufenden Betrieb zu stören. Das macht eines klar: Regelmäßiges Vorbeischauen lohnt sich!

nanana

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