Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Vorsicht vor falschen Spendensammmlern!

Achtung, Trickbetrug!

Schon mindestens seit 2011 ziehen sie durch die Straßen in ganz Deutschland: „Der Regionaler Verbund für Taubstumme und körperlich behinderte Personen und fur die armen Kinder“. Doch was wie eine wohltätige Stiftung scheint, ist in Wahrheit Trickbetrug. Sie geben vor, ein internationales Zentrum errichten zu wollen, sind aber letztendlich nur auf das Geld der Passanten aus. Auch in Unterfranken wurden laut Polizei schon einige Fälle dieser Art des Bettelns verzeichnet. Neben Spenden für Taubstumme, wird auch oft um Geld für Hochwasseropfer gebeten.

Geld durch Mitleidsmasche

Diverse Fälle sind außerdem aus Köln, Bonn und Passau  bekannt– überall waren sie schon und auch in Würzburg sind die „falschen“ Spendensammler unterwegs. Mit der Mitleidsmasche versuchen sie Geld für ihre illegale Organisation zu sammeln. Während die angeblich Taubstummen Passanten um Spenden bitten, entwenden sie Geldbörse oder Handy. Besonders beliebt sind dabei Senioren. Leider kann die Polizei vor Ort nur schwer feststellen, ob tatsächliche Bedürftigkeit vorliegt, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken.

Im Zweifelsfall nicht spenden

Wer sich nicht sicher ist, soll sich am besten einen Ausweis zeigen lassen – seriöse Sammler haben in der Regel immer einen dabei. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Sammelbüchsen versiegelt sind. Im Zweifelsfall lieber nicht spenden und die Polizei alarmieren.

Tipps der Polizei

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken gibt außerdem noch den Tipp, dass Taschendiebe schon früh an einem suchenden Blick erkennbar seien. Zur Sicherheit sollte man Geld, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper tragen.

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