Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

8 schöne Wälder in und um Würzburg

Auszeit im Wald

Wir alle brauchen sie hin und wieder: Die kleine Auszeit am Wochenende nach einer stressigen Arbeitswoche. Zum Glück werden in Würzburg knapp 1.000 ha Wald bewirtschaftet. Vor allem mit Buchen und Eichen haben wir hier wunderschöne Laubwälder zum Spazieren und Frischluft tanken. Acht der schönsten Wälder stellen wir hier vor.

Naturwaldreservat Waldkugel

1999 wurde hier die forstwirtschaftliche Nutzung eingestellt und der Wald entwickelt sich immer mehr zum Urwald. Durch das Gebiet geht ein zweistündiger Rundgang mit acht Stationen, auf dem man auch noch etwas lernen kann. Kinder unter 12 dürfen ihn zwar nur in Begleitung betreten, aber für den Sonntagsspaziergang ist dieses kleine Waldgebiet perfekt.

Bromberg-Rosengarten

Einen Naturlehrpfad gibt es ebenfalls im Naturschutzgebiet Bromberg-Rosengarten. Auf den 36,3 ha kann man kleinräumigen den Lebensraum des mittleren Maintals mit seiner typischen Vielfalt an Wärme liebenden Pflanzen- und Tierarten erkunden. Es gibt mehrere Routen verschiedener Länge, mit und ohne Steigung, und alle sind barrierefrei. Seit 1985 ist das Gebiet übrigens als erstes Naturschutzgebiet im Stadtgebiet Würzburg ausgewiesen.

Guttenberg Wald

Südwestlich von Würzburg ist der Guttenberg Wald oder auch Guttenberger Forst. Schon seit 2001 gibt es dort den Rundweg „Walderlebnispfad“. Auf der etwa zwei Kilometer langen Strecke sind mehrere Stationen eingerichtet, die den Waldspaziergang insbesondere für Familien mit Kindern zum Erlebnis machen. So kann man zum Beisel auf Waldxylophonen spielen oder im Horchbaum dem Bach lauschen. Ein Highlight ist auch der 17,5 m hohe Eichenturm. Von dort oben hat man einen direkten Blick in die Baumkronen.

Irtenberger Wald

Das Wäldchen am Rimbach liegt ganz in der Nähe des Guttenberg Waldes. Im Wald ist das geschützte Blutsee-Moor, in dem man sich wunderbar die Beine vertreten kann. Es gibt hier zum Beispiel einen bei Spaziergängern sehr beliebter Pfad, der um den namensgebenden Blutsee führt. Auf dem größten Schwingrasen Unterfrankens kann man, wenn man Glück hat, Tiere wie den Springfrosch, die gefleckte Smaragdlibelle oder sogar Fledermäuse entdecken. Ganz nah ist außerdem ein Parkplatz, von dem aus es nur wenige Minuten bis zum Moor sind.

Gramschatzer Wald

Der Gramschatzer Wald nordöstlich von Würzburg ist besonders bekannt für den Hochseilgarten und das Walderlebniszentrum. Außerdem gibt es aber auch 16 markierte Forst-Rundwanderwege und drei markierte Zielwanderwege. Wem reines wandern aber zu langweilig ist, kann sich im bereits erwähnten Walderlebniszentrum über den Wald allgemein, sowie über Flora, Fauna, Waldbewirtschaftung, Natur- und Landschaftsschutz sowie regenerative Energien informieren.

Schwarzkiefernwald Erlabrunn

Auf dem Volkenberg bei Erlabrunn ist die größte zusammenhängende Schwarzkiefernkultur Deutschlands zuhause. Zwischen seltenen Pflanzen, wie Braunroter Ständelwurz oder Bocks-Riemenzunge, kann man zum idyllisch gelegenen Erlabrunner Käppele mit Panoramaaussicht in das Maintal laufen. Möglich ist zum Beispiel eine vierstündige Tour. Somit ist der Volkenberg für alle, die etwas länger zu Fuß unterwegs sein wollen, perfekt geeignet.

Stadtwald Würzburg

Offensichtlich, aber trotzdem schön: Der Würzburger Stadtwald. Insgesamt 925 ha mit kleinem See und dem Rinderfelder Brunnen ist er eine Oase der Ruhe. Für alle Sportbegeisterten gibt es einen Trimm-dich-Pfad und auch hier findet man den ein oder anderen Lehrpfad.

Marsberg-Wachtelberg

Das Naturschutzgebiet Marsberg-Wachtelber östlich von Randeracker ist vor allem zum Schutz seltener Pflanzen da. Aber auch wärmeliebende Tiere, wie Schmetterlinge, Spinnen und Vögel, können hier geschützt leben. Fahrradfahren, Reiten, Grillen, offenes Feuer und laute Musik sind deshalb verboten. Hunde dürfen zwar mitgebracht werden, aber Leinen sind Pflicht.

Etwas fehlt?

Ein Wald in der Nähe fehlt? Wir freuen uns auf Infos und Hinweise an redaktion@wuerzburgerleben.de

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