Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Sekundenschlaf ins Schleudern geraten

Zwei Personen verletzt

BEREICH KIST. Am Samstagabend, gegen 20 Uhr, befuhr ein 21-jähriger Pkw-Führer, zusammen mit seinem 24-jährigen Beifahrer, die A3 zwischen der Anschlussstelle Helmstadt und dem Autobahnkreuz Würzburg-West in Fahrtrichtung Nürnberg, als dieser ins Schleudern geriet und über drei Fahrspuren schleuderte bevor er schließlich mit der Leitplanke kollidierte.

Als Grund für den Kontrollverlust gab der junge Fahrzeugführer den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber an, in einen Sekundenschlaf gefallen zu sein. Beide Fahrzeuginsassen erlitten durch den Unfall mittelschwere Verletzungen und wurden in Würzburger Kliniken stationär aufgenommen.

Sachschaden ca. 7.000 Euro

Für die Unfallaufnahme mussten einzelne Fahrspuren der Autobahn gesperrt werden. Das Fahrzeug des Unfallverursachers wurde stark beschädigt, wobei der entstandene Sachschaden auf ca. 7.000 Euro beziffert wurde. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Helmstadt sowie Waldbrunn waren mit insgesamt 13 Mann zur Absicherung der Unfallstelle vor Ort.

Der junge Fahrzeugführer sieht sich nun mit einem Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs konfrontiert.

Folgeunfall im Zuge der Unfallaufnahme

Im Zuge der oben genannten Unfallaufnahme kam es im Bereich der Fahrbahnverengung zu einem weiteren Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Ein 55-jähriger Fahrzeugführer bremste sein Fahrzeug auf Grund der Absicherungsmaßnahmen und der damit einhergehenden Fahrbahnverengung stark ab, was ein dahinter fahrender 23 Jahre alter Oberfranke offensichtlich zu spät bemerkte und dadurch auf das Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs auffuhr. Beide Fahrzeugführer wurden durch den Unfall verletzt und in das Missionsärztliche Institut Würzburg eingeliefert.

Mehrere gefährliche Situationen

Insgesamt war festzustellen, dass die Verkehrssituation im Bereich der Unfallstelle von einer Vielzahl von Verkehrsteilnehmern falsch eingeschätzt wurde und es trotz der umfassenden Absicherungsmaßnahmen, auf Grund von teilweise nichtangepasster Geschwindigkeit, zu mehreren gefährlichen Situationen kam.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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