Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Zum Andenken an Max Mannheimer

Holocaust Überlebender

Am 23. September 2016 starb der verdienstvolle Max Mannheimer im Alter von 96 Jahren. Er war eine große Persönlichkeit mit einem schlimmen Schicksal. Der Holocaust-Überlebende hat mit seinen Vorträgen gerade vor Schülerinnen und Schülern und mit seinen Büchern viele Menschen berührt.

„Sein Buch „Spätes Tagebuch Theresienstadt-Auschwitz-Warschau-Dachau“, hat mich nach einem Besuch in Auschwitz sehr beeindruckt“, so Willi Dürrnagel.

Zeitzeuge

Max Mannheimer, geboren am 6. Februar 1920 in Nordmähren, war als Zeitzeuge der nationalsozialistischen Verbrechen ein Mahner und erinnerte daran diese schreckliche Zeit nicht zu vergessen. Er selbst überlebte die Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz, Warschau und Dachau. Seit 1990 war er Präsident der Lagergemeinschaft Dachau und seit 1995 Vizepräsident des Internationalen Dachau-Komitees.

Er sprach aber immer auch versöhnende Worte. Sein Tod ist ein enormer Verlust für unsere Gesellschaft und sein Vermächtnis muss jetzt fortgeführt werden.

Der Artikel beruht auf  Informationen von Willi Dürrnagel. 

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