Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wölfe: Nervenschlacht im Wolfsrevier

Ausgeglichener Beginn

Fast wäre das Ganze am vergangenen Mittwochabend noch schiefgegangen. Unsere Wölfe trafen in ihrem dritten Heimspiel in dieser Spielzeit um 19:30 Uhr in der heimischen s.Oliver Arena auf den TV 1893 Neuhausen. Die Gäste, mit dünnem Kader angetreten, sollten unserem Team das Leben in mehr als einer Situation schwer machen. Vor 1239 Zuschauern begann die Partie relativ ausgeglichen. Bis zum 3:3-Zwischenstand konnte kein Team wirklich entscheidende Akzente setzen. In Folge fanden die Gäste aber dann doch den besseren Zugriff auf das Spiel der beiden Mannschaften und gingen mit einem bis zwei Toren in Führung. Diese Führung konnte von „den Jungs“ aus Neuhausen aber nicht lange gehalten werden. Die Wölfe glichen auf 7:7 aus und ließen nicht mehr locker.

Benjamin Herth

In der Anfangsphase zeichnete sich im Wölfeangriffsspiel vor allem Benjamin Herth aus, der in dieser Phase drei schöne Treffer erzielen konnte und somit entscheidenden Anteil hatte, dass die Rimparer den Anschluss hielten. Beim 11:10 konnten die Wölfe zum ersten Mal eine Führung verzeichnen. In den letzten drei Minuten vor der Pause bot sich für die Wölfe sogar die Chance, mit einer deutlicheren Führung in die Kabine zu gehen, jedoch führte ein Ballverlust dazu, dass es nur zwei Tore geworden sind. Einer der Gründe, für den umkämpften Start in die Partie war die fehlende Konstanz der Wölfe im Angriffspiel, um sich dann mit einfachen Toren belohnen zu können. Ein anderer die Startschwierigkeiten in der Abwehr. Neuhausen wurden zu viele Tormöglichkeiten geboten, welche die Gäste eiskalt nutzen. Doch je länger das Spiel lief, umso besser bekamen unsere Jungs das in den Griff.
Halbzeitstand 13:11 für unsere Wölfe.

Souveräne Wölfe

Nach der Halbzeit gelang es den Jungs von Matthias Obinger vorerst, den in Hälfte eins erspielten Vorsprung von ein bis zwei Toren zu halten, sogar kurzzeitig auf drei Tore zu erhöhen (17:14). Dann kam jedoch ein Bruch ins Wölfe-Spiel und plötzlich glichen die Gäste zum 17:17 aus. Die Wölfe waren sehr souverän aus der Kabine gekommen und hatten das Spiel zu diesem Zeitpunkt augenscheinlich unter Kontrolle, doch wie erwartet war Neuhausen ein schwer bespielbarer Gegner, der jeden Fehler unserer Heim-Sieben ausnutzte. Der TV Neuhausen ließ sich nicht beirren, legte gleich ein Tor nach dem anderen nach und drehte somit das Spiel innerhalb von knapp fünf Minuten um gefühlt 180 Grad – Zwischenstand 18:21.

Entscheidender Angriff

Doch wer die letzten Spiele verfolgt hat weiß, man darf die Wölfe nicht abschreiben. Das 19:23 sollte der vorerst letzte Torerfolg der Gäste gewesen sein. Rimpar legte einen 7:0-Lauf zwischen der 50. und 57. Spielminute auf die Platte und sah sich wieder mit 26:23 in Front. Wer an dieser Stelle glaubt, jetzt wäre der Drops gelutscht, der liegt falsch. Die nächsten drei Torerfolge gehörten wieder den Gästen aus Neuhausen – 26:26. Noch knapp eine Minute auf der Anzeigetafel. Die Wölfe, nach einer Zeitstrafe in Unterzahl, bekamen den Ball und standen im entscheidenden Angriff. Es gelang das 27:26.

Letzte 30 Sekunden

Jedoch blieb den Gästen genug Zeit, noch einmal den Ausgleichstreffer zu erzielen. Die letzten 30 Sekunden auf der Hallenuhr. Neuhausen hat den Ball vor der Abwehrreihe der DJK. Doch eine starke Teamleistung der Wölfe wusste den letzte Versuch abzublocken und somit den knappen 27:26 Heimsieg zu sichern.

Kampfgeist

Durch den vierten Sieg im fünften Spiel ergattern die Wölfe die Punkte sieben und acht und klettern mit einem 8:2 Punktekonto auf Rang 4 der Tabelle. Nach dem Spiel wurde die gesamte Mannschaft „Wolf des Tages“, da dieser Sieg durch eine wahnsinnige Mannschaftsleistung entstanden ist. In der noch jungen Saison kann man auf jeden Fall den Kampfgeist und Willen der Mannschaft erkennen, für den sie ihre Belohnung in Form von zwei Punkten gestern gegen 21 Uhr abholen durften. Nicht unerwähnt sollte jedoch die starke Leistung unseres Gegners bleiben, der es trotz kleinen Kaders unseren Wölfen zu keinem Zeitpunkt der Partie einfach gemacht hatte.

Statistik

DJK Rimpar Wölfe: Brustmann, Wieser (beide Tor), Herth 6, Schmidt 5/1, Kaufmann 4, Schäffer 3, Sauer 3, Schömig 3/2, Siegler 2, Bauer 1, Kraus, Schmitt, Böhm, Bötsch
Zuschauer: 1239 – s.Oliver Arena Würzburg

Wo gibt’s Tickets?

Tickets für die Heimspiele sind online erhältlich. Doch auch kurzentschlossene Studenten bekommen an der Abendkasse einen Nachlass. Die nächsten Heimspiele der DJK Rimpar Wölfe stehen bereits fest:

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der DJK Rimpar Wölfe.

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