Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Wöhrl Filiale soll modernisiert werden

Würzburger Filiale bleibt

Vor einem Monat wurde bekannt, dass das Nürnberger Textilunternehmen Wöhrl mit erheblichen Schwierigkeiten kämpfe und versuche, eine drohende Pleite zu verhindern. Damit verbunden sollten unprofitable Filialen geschlossen, Kosten eingespart und das Sortiment neu gestaltet werden.

Modehaus Wöhrl kämpft gegen Insolvenz

Jetzt gibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung weitere Details bekannt: Vier der 34 Filialen werden im Zuge der Restrukturierung und Neuausrichtung schließen, drei davon in Bayern. Die Würzburger Filiale befindet sich nicht unter den betroffenen Standorten.

In Modernisierung investieren

Damit sind weniger Standorte des Modehandelsunternehmens betroffen als angenommen, so das Traditionsunternehmen. Zunächst hatte der Vorstand die Schließung von sechs bis zehn Filialen als notwendig erachtet. Neben der Schließung der Standorte möchte die Wöhrl-Gruppe, ungeachtet des laufenden Schutzschirmverfahrens, in die Modernisierung ihres Filialnetzes investieren. In acht Filialen sind deshalb Umbaumaßnahmen geplant.

Umbau in Würzburg

Neben dem Wöhrl-Flagshipstore in Nürnberg und den Filialen in Schweinfurt, Passau, Weiden, Straubing, Landshut und Regensburg soll auch die Filiale in Würzburg umgebaut werden. Ziel sei es, die Attraktivität der Verkaufsflächen zu steigern und den Kunden ein modernes und interessantes Einkaufserlebnis zu bieten, so das Unternehmen. Unter dem Slogan „Wir geben alles, nur nicht auf“ finden ab 12. Oktober Sonderverkaufsaktionen, einhergehend mit den Umbaumaßnahmen, statt.

Betroffene Standorte

Von den Sparmaßnahmen sind derzeit die Filialen Nürnberg-Langwasser, München, Roth und Berlin betroffen. Insgesamt müssen sich 146 Mitarbeiter auf Kündigungen einstellen. Diese Angestellten können sich, laut Rudolf Wöhrl AG, auf freie Stellen in benachbarten Filialen bewerben. Die Schließungen sollen innerhalb der nächsten sechs Monate erfolgen.

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