Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Bei Auffahrunfällen auf A 3 fünf Personen verletzt

BEREICH WÜRZBURG. Zwei Auffahrunfälle auf der A 3, bei denen insgesamt fünf Personen verletzt wurden, Lkws beteiligt waren und es zu langen Staus kam, haben Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr am Mittwochmorgen stundenlang beschäftigt.

Sachverhalt

Gegen 05:00 Uhr krachte es auf der Mainbrücke bei Randersacker in Richtung Frankfurt. Ein 57-jähriger Kraftfahrer hatte zu spät erkannt, dass der Sattelzug vor ihm abgebremst worden war und fuhr mit seinem 40-Tonner auf. Der Mann wurde dabei leicht verletzt und später in ein Krankenhaus gebracht. Sein 62 Jahre alter Kollege blieb unverletzt.

Allerdings wurde die Front der Sattelzugmaschine stark beschädigt, Betriebsstoffe liefen aus und verteilten sich auf allen drei Fahrstreifen. 17 Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr Randersacker und Arbeiter der Autobahnmeisterei Kist waren im Einsatz. Sie unterstützten die Polizeibeamten bei der Absicherung der Unfallstelle und kümmerten sich um die Reinigung der Fahrbahn.

Komplettsperrung

Für etwa eine Stunde musste die Autobahn in Richtung Frankfurt komplett gesperrt werden. Dann wurde der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet. Ein kilometerlanger Stau war die Folge.

Vier Verletzte

Noch während die Bergungsarbeiten bei Randersacker im Gange waren, passierte gegen 07:00 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Heidingsfeld in Richtung Nürnberg der nächste Auffahrunfall.

Der 28-jährige Fahrer eines 3,5-Tonners hatte das Stauende übersehen, fuhr nahezu ungebremst auf und schob vier Pkw aufeinander. Er selbst kam mit dem Schrecken davon; drei Autofahrer und ein Beifahrer wurden aber verletzt und kamen in Krankenhäuser.

Hubschrauber landet

Der Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle gebracht. Für die Landung und während der Erstversorgung der Verletzten sperrten die Autobahnpolizisten die dreispurige Fahrbahn komplett. Zum Glück war keine Person so schwer verletzt worden, dass sie in die Klinik geflogen werden musste.

Während der Bergung der Fahrzeuge leiteten die Beamten den Verkehr dann zweispurig über den rechten und den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei. Trotzdem bildete sich ein Stau. Den Sachschaden beider Unfälle schätzt die Autobahnpolizei auf insgesamt etwa 50.000 Euro.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg- Biebelried.

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