Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Stauende übersehen

Ablauf

Bischbrunn, 01.10.2016 (Sa), 15:10 Uhr; Zu spät erkannte eine 58jährige Pkw-Fahrerin eines BMW das Stauende an der Fahrbahnverengung von drei auf zwei Fahrstreifen kurz nach der Haseltalbrücke in Richtung Passau/Linz und stieß mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck eines am Stauende stehenden Ford.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW nach rechts abgewiesen und stieß erneut in das Fahrzeugheck eines Kleintransporters. Dadurch schleuderte der Kleintransporter nach rechts in die Außenleitplanke, drehte sich und blieb entgegen der Fahrtrichtung stehen.

Verletzte

Die BMW-Fahrerin erlitt durch den Zusammenstoß eine Kopfverletzung und wurde im Klinikum Aschaffenburg stationär behandelt. Der 37jährige Fahrer des Pkw Ford klagte über Nackenschmerzen und Schmerzen im linken Arm. Dessen 33jähriger Beifahrer klagte über Schmerzen an der Hüfte und erlitt ein HWS-Syndrom. Beide Insassen des Ford wollten sich selbständig in ärztliche Behandlung begeben.

Der 38jährige Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 49.000,- Euro. Die Beschädigungen an den Leitplanken belaufen sich auf ca. 2.000,- Euro. Die BAB A 3 musste in Fahrtrichtung Passau/Linz zur Unfallaufnahme für die Dauer von einer halben Stunde voll gesperrt werden.

Der Verkehr staute sich zeitweise bis zur Anschlussstelle Rohrbrunn zurück. Zur Absicherung der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren von Waldaschaff und Weibersbrunn sowie das Techniche Hilfswerk aus Marktheidenfeld vor Ort. Alle beteiligten Fahrzeuge mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Aschaffenburg.

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