Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Nach Kollision: 23-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Auf Gegenfahrbahn geraten

EUSSENHEIM, LKR. MAIN-SPESSART. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B27 zwischen Karlstadt und Eußenheim ist am Sonntagvormittag ein 23-jähriger Autofahrer lebensgefährlich verletzt worden. Er war auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Opel kollidiert. Die Unfallermittlungen führt die Karlstadter Polizei.

Kontrolle über Opel verloren

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang war der 23-Jährige aus dem Landkreis Main-Spessart kurz nach 10.00 Uhr auf der B27 von Karlstadt kommend in Richtung Eußenheim unterwegs. In einer Rechtskurve verlor der Mann auf regennasser Fahrbahn offenbar die Kontrolle über seinen Opel und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort näherte sich zeitgleich eine 57-jährige Landkreisbewohnerin mit ihrem Astra und prallte frontal gegen die Beifahrerseite des Opels.

Notarzt & Feuerwehr vor Ort

Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge von der Fahrbahn abgewiesen und kamen auf einem einige Meter tiefer gelegenen Acker zum Liegen. Rasch waren eine Streife der Karlstadter Polizei, der Rettungsdienst mit Notarzt und die Freiwillige Feuerwehr aus Karlstadt am Unfallort. Letztere mussten den lebensgefährlich Verletzten aus seinem Fahrzeug befreien. Ein Rettungshubschrauber brachte den 23-Jährigen in eine Klinik. Die Autofahrerin erlitt zumindest einen Schock und vermutlich leichtere Verletzungen. Sie kam ebenfalls in ein Krankenhaus.

10.000 Euro Sachschaden

Auf Anordnung der Würzburger Staatsanwaltschaft kam auch eine Sachverständige vor Ort. Von ihren Begutachtungen erhoffen sich die Beamten nähere Erkenntnisse zur Unfallursache und zum genauen Hergang. Den insgesamt entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.

B27 zwei Stunden gesperrt

Die B27 war für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Die Feuerwehr unterstützte die polizeilichen Verkehrslenkungsmaßnahmen und leitete den Verkehr über einen Feldweg um. Die Straßenmeisterei kümmerte sich u.a. um die erforderliche Beschilderung.

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Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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