Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Vergewaltigung einer 17-Jährigen: Verfahren eingestellt

Verfahren eingestellt

WÜRZBURG. Im Prozess um die angebliche Vergewaltigung einer 17-Jährigen am Heuchelhof, wurde das Verfahren gegen die beiden Angeklagten eingestellt.

Wie die Mainpost aktuell berichtet, hatte das Gericht bereits zu Anfang starke Zweifel an den Aussagen der Jugendlichen. Für den 30- und 31-Jährigen Angeklagten endet damit die Untersuchungshaft – nach fast einem halben Jahr.

Sexuelle Handlungen

Der Fall: Mitte April diesen Jahres, sollen die beiden Männer die 17-Jährige überredet haben, mit in ihre Wohnung am Heuchelhof zu kommen. Hier sei es über mehrere Stunden zu sexuellen Handlungen mit beiden Männern gekommen. Gegen den Willen der Jugendlichen.

Hier der vollständige Bericht

Gegenüber der Polizei gab sie damals weiter an aus der Wohnung in eine Straßenbahn geflüchtet zu sein. Das Duo folgte ihr. Ein Zeuge, den die 17-Jährigen ansprach, verständigte die Polizei. Noch in der Straba klickten kurz darauf die Handschellen.

Widersprüche in Aussage

Auf Antrag der Würzburger Staatsanwaltschaft ordnete der Ermittlungsrichter damals die Untersuchungshaft gegen beide Männer an. Nun, über fünf Monate nach dem Vorfall, standen die beiden Angeklagten wegen Vergewaltigung vor Gericht.

Nach dem Bericht der Mainpost, hatte das Gericht allerdings bereits am ersten Prozesstag zu viele Widersprüche bei der Vernehmung der 17-Jährigen erkannt.

Das Verfahren gegen den 30- und den 31-Jährigen wurde nun, nach einem Vorschlag der Strafkammer, ohne Auflagen eingestellt.

Dieser Artikel beruht auf einem Bericht der Mainpost.

 

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