Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Betrunken auf der A3 unterwegs

Autobahnpolizei stellt Führerschein sicher

KIST, LKR. WÜRZBURG. Am Montagmorgen ist ein alkoholisierter Lasterfahrer auf der A 3 auf seinen Vordermann aufgefahren. Verletzt wurde zum Glück niemand und auch der Sachschaden war mit etwa 4.000 Euro verhältnismäßig gering. Der Führerschein des Lkw-Fahrers wurde allerdings sofort sichergestellt.

Auf Sattelzug aufgefahren

Gegen 08:45 Uhr hatte der 44-jährige Kraftfahrer übersehen, dass kurz vor der Anschlussstelle Kist der vor ihm fahrende 7,5-Tonner abgebremst wurde – er fuhr mit seinem Sattelzug leicht auf.

Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit und die Fahrer hielten auf dem Seitenstreifen an. Sowohl der Auffahrer als auch sein 55-jähriger Kollege blieben unverletzt.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten bei dem 44-Jährigen Alkoholgeruch und führten einen Alkotest durch: das Ergebnis über 1,1 Promille. Eine Blutentnahme folgte.

Gegen den Kraftfahrer, der in Niedersachsen wohnt, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol eingeleitet. Zur Vorbereitung des Entzugs der Fahrerlaubnis wird sein Führerschein der Staatsanwaltschaft zugeleitet.

Betrunkener Autofahrer ohne Fahrerlaubnis

RANDERSACKER, LKR. WÜRZBURG. Einen betrunkenen Autofahrer, der zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, haben Autobahnfahnder am Montagnachmittag auf der A 3 aus dem Verkehr gezogen und auch seine Ehefrau, die mit im Fahrzeug war, angezeigt.

Gegen 14:30 Uhr kontrollierten die Zivilfahnder einen VW. Der 37-jährige Fahrer räumte gegenüber den Beamten sofort ein, keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Beim ersten Kontakt mit ihm stellten die Polizisten zudem einen deutlichen Alkoholgeruch fest und führten einen Test durch.

Über 2 Promille

Dieser zeigte einen Wert von über 2 Promille an.

Der Mann aus dem Raum Fulda musste die Beamten zu einer Blutentnahme begleiten. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Seine gleichaltrige Ehefrau, die als Beifahrerin mitgefahren war und die erforderliche Fahrerlaubnis besitzt, durfte dann zwar mit dem Fahrzeug weiterfahren.

Als Halterin muss sie aber nun ebenfalls mit einem Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen, da sie ihren Mann zu der Fahrt ermächtigt hatte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

 

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