Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Küchenbrand: 41-Jährige leichtverletzt

Rauchgasvergiftung erlitten

WINTERHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Küchenbrand hat sich am Mittwochabend eine 41-Jährige Hausbewohnerin eine leichte Rauchgasvergiftung zugezogen. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und löschte den Brand. Von der Kriminalpolizei Würzburg wurden die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Löschversuche mit Eimer erfolglos

Die 41-Jährige stellte gegen 14:40 Uhr leichten Rauchgeruch fest und schloss in der Annahme, dass der Geruch von draußen kommt, die Fenster im Obergeschoss. Nachdem der Rauchgeruch jedoch immer stärker wurde ging sie in das Erdgeschoss. Zu diesem Zeitpunkt zog bereits dichter Rauch aus der Küche und das Treppenhaus war stark verqualmt. Erste Löschversuche mit einem Eimer Wasser blieben erfolglos.

Haus unbewohnbar

Ein durch die Rauchschwaden und Hilferufe aufmerksam gewordener Nachbar rief die Feuerwehr, die den Brand in der Küche schnell gelöscht hatte. Bei ihrem Versuch das Feuer vor Eintreffen der Feuerwehr zu löschen, zog sich die 41-Jährige eine leichte Rauchgasvergiftung zu, lehnte jedoch die medizinische Versorgung durch den vor Ort befindlichen Rettungsdienst und Notarzt ab.

Das Haus ist dem derzeitigen Sachstand nach aufgrund der starken Verrußung vorläufig unbewohnbar. Die Hauptstraße musste für die Löscharbeiten und anschließenden Aufräumarbeiten bis 16:30 Uhr komplett gesperrt werden.

Ursächlich für den Brand war offenbar ein technischer Defekt am Geschirrspüler in der Küche. Die Schadenshöhe lässt sich momentan noch nicht genau beziffern.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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