Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Studie: Mehrheit der Studenten für Studium ungeeignet

Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Laut des Bayerischen Rundfunks, ist der Bayreuther Professor Gerhard Wolf der Meinung, dass zwischen 60 und 70 Prozent der Studenten nicht für das Leben als Student gemacht seien. Zu diesem Ergebnis kam er durch das Mitwirken einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das Fazit der Untersuchung lautet, zwei Drittel der Studenten sind an den Universitäten und Hochschulen falsch.

Starke Schwächen

Laut dem Ergebnis der Studie, fehlt es den Studenten an essentiellen Grundlagen für wissenschaftliches Arbeiten. Allgemeinwissen, strukturiertes Arbeiten und Grundrechenregeln werden vermisst, so der Bayerische Rundfunk.

Laut der Bayreuther Schulpsychologin Anita Zinn, stellt neben dem Mangel an Schulwissen auch die fehlende Eigenständigkeit der Abiturienten, ein großes Problem dar, so der bayerische Rundfunk.

Das größte Problem sei jedoch das oberflächliche Wissen, welches in deutschen Oberstufen durch die breite Kurswahl bedingt sei. Ein intensives Einarbeiten, wie es in den Leistungskursen üblich war, ist heutzutage nicht mehr möglich. Dieses fundierte Wissen werde dann aber an den Hochschulen und Universitäten vermisst. Es liegt aber nicht an den Schülern oder deren Intelligenz, sondern an der Strukturierung der Oberstufe, meint Franz Eisentraut, Schulleiter des Bayreuther Gymnasiums Christian Ernestinum gegenüber dem bayerischen Rundfunk.

Angepasste Möglichkeiten

Franz Eisentraut erwähnt gegenüber dem bayerischen Rundfunk, dass durch das G8-System, die Schüler ein Jahr früher die Schule verlassen und somit weniger Reifezeit haben als Schüler es zu Zeiten des G9-Systems hatten. Die Lösung soll nicht die Wiedereinfuhr des G9-Systems sein, viel mehr eine Steigerung der Lernzeit in den Schulen, um jeden Schüler besser und individuell fördern zu können.

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