Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Wölfe mit verdientem Sieg gegen den DDR-Rekordmeister

Zweites Heimspiel, erster Sieg

Am vergangenen Samstag konnten sich die Wölfe nach der Niederlage am Dienstag gegen Friesenheim die ersten zwei Heim-Punkte der Saison sichern. Nach dem Sieg Auswärts in Aue und der Niederlage gegen die TSG Lu-Friesenheim hat man nun 4:2 Punkte auf dem Konto und belegt den neunten Rang in der Tabelle der zweiten Handballbundesliga.

Perfekter Start

Vor 1289 Zuschauern in der heimischen s.Oliver Arena legten die Wölfe einen perfekten Start auf das Parkett. Mit 4:0 nach circa sechs Minuten hatte man sich einen guten Vorsprung auf Rostock erspielt. Die Wölfe hatten den Gegner unter Kontrolle. Der Rostocker Trainer hatte beim kurz darauf folgenden Zwischenstand von 5:1 (10. Spielminuten) vorerst schon genug gesehen und nahm die erste Auszeit in dieser Begegnung.

Verpasste Chancen

Der HC Empor konnte nach der Unterbrechung wieder aufschließen und den Vorsprung der Wölfe auf zwei Tore verringern. Die Chance für die Gäste resultierte aber nicht durch eine Leistungssteigerung, sondern durch viele frei vergebene Möglichkeiten der Jungs, die neben das Tor oder an Pfosten bzw. Latte geworfen wurden. Die Mannschaft von Matthias Obinger ließ sich aber nicht irren und erhöhte die Differenz zu Rostock wieder. 17:12 – Halbzeitstand.

Starke Leistung

Wer sich an das Auswärtsspiel gegen Rostock aus der vergangenen zurückerinnert weiß, man sollte den HC Empor nicht abschreiben. Damals schafften es die Rostocker auch, beim Halbzeitstand von 17:12 für die Wölfe zurückzukommen und ein Unentschieden heraus zu spielen. Dies wollten die Jungs aber auf keinen Fall zu Hause noch einmal zulassen und so legten sie gleich nach. Durch Patrick Schmidt, Max Bauer und Benjamin Herth konnte man auf 21:13 wegziehen. Den 4:0-Lauf machte unser stark aufgelegter Torhüter, Max Brustmann, mit einem Wurf aufs leere Rostocker Tor perfekt – 22:13.

Zweite Auszeit für die Ostseestädter. In der nächsten Phase des Spiels konnte zum ersten Mal ein zehn Tore Vorsprung erzielt werden, beim Stand von 24:14, in der 41. Spielminute. Die Wölfe zeigten auch weiterhin, dass sie gut drauf sind und hielten Rostock auf zehn Toren Abstand. Erst ab dem für die Wölfe oft wie eine magische Grenze geltendem 30. Tor in der Partie wurden die Jungs wieder etwas unkonzentrierter. Man gab den Gästen in der Endphase der Partie wieder die Möglichkeit, das Ergebnis einzudämmen. Beim 32:26 war dann Schluss.

Fazit

Ein nie gefährdeter und verdienter erster Heimsieg in dieser Saison, der letztendlich höher hätte ausfallen können. Durch einen stark aufgelegten Max Brustmann im Tor und Patrick Schmidt als bestem Torschützen (11/6 Toren) konnte die tolle Mannschaftsleistung gut abgerundet und noch ein i-Tüpfelchen obendrauf gesetzt werden.

Am kommenden Freitag geht es um 19:30 Uhr in der Sporthalle „Am Hallo“ gegen Tusem Essen um die nächsten zwei Punkte für die Wölfe.

Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Rimparer Wölfe. 

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