Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Wölfe: Heimauftakt knapp verloren

Gegen TSG Lu-Friesenheim

Am gestrigen Dienstag standen die Wölfe zum ersten Mal vor heimischem Publikum auf der Platte. Vor 1267 Zuschauern empfing man die TSG Ludwigshafen-Friesenheim. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt am vergangenen Sonntag in Aue ging man mit der Hoffnung auf einen Überraschungserfolg in das Spiel gegen den Aufstiegsfavoriten aus der Mannheimer Gegend.

Favoritenrolle

Die Partie begann auch relativ ausgeglichen und man konnte per 7-Meterwurf durch Patrick Schmidt mit 1:0 in Führung gehen. Der kurz darauf folgenden 2:2-Zwischenstand sollte das letzte Unentschieden in dieser Partie für die Wölfe sein. Die Favoriten aus Friesenheim wurden ihrer Rolle in der ersten Halbzeit gerecht. Sie konnten einen konstanten Vorsprung von drei Toren aufbauen und diesen in Folge auch verteidigen. Die erste Auszeit von Wölfe-Coach Matthias Obinger rüttelte das Rudel dann etwas wach und man konnte zumindest vorerst verhindern, dass sich die „Eulen“ aus Friesenheim weiter absetzen und den Abstand vergrößern.

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Bis zum Stand von 8:10 für die TSG ging das Ganze gut, doch dann war ein Bruch im Wölfe-Spiel zu erkennen und Friesenheim erhöhte auf 8:13. Auch der zwischenzeitlich ins Tor gekommene Andreas Wieser, der seine ersten Profi-Minuten im Wölfe-Dress sammelte, konnte diesen Zwischenspurt nicht verhindern. Matthias Obinger musste auf die Situation reagieren und zog sein zweites Time Out in dieser Begegnung. Trotz der Versuche gelangen den Jungs nur schwer Treffer.

Große Shooter

Auch die sonst so stabile Abwehrreihe konnte wenig gegen die großen Shooter der Friesenheimer ausrichten und man kassierte viele einfache Tore aus dem Rückraum. Lukas Siegler, der mit Lukas Böhm zu Spielbeginn vorerst auf der Tribüne platzgenommen hatte, wurde gegen Ende der ersten Hälfte im Spielprotokoll nachgetragen und ergänzte das Team auf dem noch freien 14. Platz im Kader. Bis zum Halbzeitpfiff konnte man das weitere Anrennen der Eulen dennoch nicht verhindern und ging mit einem deutlichen 11:17-Rückstand in die Pause.

Aufholjagd

In der Pause muss Matthias Obinger die Richtigen Worte gefunden haben, denn seine Jungs kamen wie verwandelt aus der Kabine. Rimpar legte einen 5:0-Lauf auf das Parkett und der Vorsprung der Friesenheimer war auf ein Tor gesunken – die Wölfe waren zurück. Ludwigshafen wurde zu ihrer ersten Auszeit gezwungen, denn der Favorit stand plötzlich erheblich unter Zugzwang. Die schnelle Aufholjagd der Wölfe wurde auch durch das Herausnehmen des Torhüters, also dem Spiel mit dem 7. Angreifer begünstigt. Eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe gegen den Keeper der TSG wegen absichtlichem Fußspiels außerhalb des Torraums spielte den Wölfen zudem in die Karten. Das Spiel war wieder offen und die Wölfe ließen nicht locker. Sie kämpften sich immer wieder bis auf den Anschlusstreffer ran, konnten aber nie ausgleichen. Nach einem Fehler im Abschluss der Wölfe zog Friesenheim wieder auf drei Tore weg. Wer die Wölfe zu diesem Zeitpunkt schon abgeschrieben hat, hatte weit gefehlt, denn sie kamen noch einmal zurück.

Heiße Endphase

Nach dem dritten Time Out der DJK beim Stand von 23:27 kassierte man zwar noch das 23:28, erzielte aber selbst drei Tore in Folge ohne Gegentor – 26:28. Beim 27:29-Zwischenstand von Patrick Schmidt, wurde es dem Trainer der TSG zu heikel und die Gäste nahmen noch eine Auszeit. Nach dieser Unterbrechung konnten die Friesenheimer aber lediglich auf 27:30 erhöhen, was zugleich der Endstand der Partie war.

Kämpfer

Man sollte die Wölfe nie abschreiben, denn dass sie zurückkommen können, haben die Jungs heute mehr als einmal eindrucksvoll bewiesen. Am Schluss sollte es einfach nicht sein und man muss sich einem starken Gegner, der sicherlich um die Aufstiegsplätze zur ersten Handballbundesliga mitspielen wird, geschlagen geben, kann aber erhobenen Hauptes vom Feld gehen.

Nächstes Heimspiel

Am kommenden Samstag steht schon die nächste Partie in der heimischen s.Oliver Arena auf dem Plan. Es gastiert der HC Empor Rostock. Die Wölfe zählen auch da wieder auf ihr Rudel, dass trotz des ungünstigen Termins am Dienstagabend ordentlich Stimmung in die Arena gebracht hat.

Torschützen DJK Rimpar Wölfe

Schmidt 9/6, Kaufmann 7, Kraus 3, Schömig 2, Herth 2, Schäffer 1, Siegler 1, Bauer 1, Sauer 1

Wo gibt’s Tickets?

Tickets für die Heimspiele sind online erhältlich. Die nächsten Heimspiele der DJK Rimpar Wölfe stehen bereits fest:

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der DJK Rimpar Wölfe.

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