Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Überfall auf Tankstelle: Täter erbeutet Bargeld

Mit Messer bedroht

KLEINLANGHEIM, LKR. KITZINGEN. Am frühen Mittwochmorgen hat ein Unbekannter die Tankstelle an der Rastanlage „Haidt Süd“ überfallen. Er erbeutete Bargeld und flüchtete anschließend in ein nahegelegenes Waldstück. Möglicherweise setzte er seine Flucht mit einem Fahrzeug fort. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen blieben ergebnislos.

Gegen 02.20 Uhr hat sich der Überfall auf der Rastanlage an der A3 in Richtung Süden ereignet. Der Täter betrat den Kassenraum und forderte unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe des Bargelds. Der Kassierer übergab in der Folge einen dreistelligen Geldbetrag. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß in das Waldgebiet, das in südlicher Richtung an die Rastanlage grenzt.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung leitete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eine Fahndung nach dem Flüchtigen ein, an der sich neben zahlreichen Streifenbesatzung auch ein Polizeihubschrauber beteiligte.

Im Zuge der Suchmaßnahmen entdeckten die Beamten in Tatortnähe Kleidungsstücke, die der Täter offenbar bei der Tatausführung getragen hatte.

Außerdem stellten die Polizisten in dem nahegelegenen Waldstück Reifenspuren fest, die darauf hindeuten, dass der Täter seine Flucht von dort aus mit einem Fahrzeug fortgesetzt haben könnte.

Von dem Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor:

  • Männlich, ca. 170 cm groß
  • Schlanke Figur
  • Spricht gebrochenes Deutsch
  • Trug ungepflegte, minderwertige Kleidung mit hellgrauem, langärmligen Sweatshirt, verwaschener hellblauer Jeans und schwarzen Turnschuhen

Polizei sucht Zeugen

Bislang führten die umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nicht zur Ergreifung des Täters. Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen und der Sachbearbeiter setzt dabei jetzt auch auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Wer Hinweise zu dem Täter oder zu einem möglichen Fluchtfahrzeug geben kann, wird dringend gebeten, sich mit der Kripo unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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