Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

26 Unfälle auf Autobahnen rund um Würzburg

Acht Personen verletzt

WERTHEIM/WÜRZBURG/KITZINGEN. Am ersten Wochenende im September hatten die Beamten der VPI Würzburg-Biebelried auf den Autobahnen A 3 und der A 7 alle Hände voll zu tun: Von Freitagmorgen bis Sonntagabend krachte es in ihrem Zuständigkeitsbereich dort 26 mal.

Acht Personen wurden verletzt. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf rund 150.000 Euro.

Bei Fahrtreifenwechsel verunfallt

Sieben Autofahrer gerieten bei einem Fahrstreifenwechsel zu weit nach links oder nach rechts, so dass es zu einer Berührung mit dem daneben fahrenden Fahrzeug kam. Meist entstand dabei verhältnismäßig geringer Schaden. 40.000 Euro Schaden verursachte jedoch ein 61-jähriger Kleinlaster-Fahrer am Freitagvormittag bei Geiselwind.

Er war seitlich so stark gegen den Wohnwagen eines 57 Jahre alten Mannes geprallt, dass beide Fahrzeuge stark beschädigt wurden und abgeschleppt werden mussten.

Wildunfälle auf A7

Zwei Pkw kollidierten mit jeweils einem Reh: Eine 66-jährige Frau am Samstagmorgen an der Anschlussstelle Kitzingen und ein 24-jähriger Autofahrer am Sonntagmorgen auf der A 7 bei Estenfeld.

Ein 44 Jahre alter Tourist aus den Niederlanden war am Samstagnachmittag auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam der Mann bei Kist aus Unachtsamkeit zu weit nach links, touchierte zunächst die Mittelschutzplanke, geriet ins Schleudern und verlor dann die Kontrolle über seinen Pkw.

Nachdem sein Pkw rückwärts in die Seite eines Sattelzugs geprallt war, kam er auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Gegen Warnbake gekracht

Ein anderer Autofahrer geriet am Sonntagmittag auf der A 3 an der Anschlussstelle Rottendorf ins Schleudern: In der Ausfahrt nach Würzburg rutschte der 30-Jährige beim Abbremsen auf der nassen Fahrbahn geradeaus weiter und stieß gegen eine Warnbake, einen Leitpfosten, den Mast des Ausfahrtsschildes und die Leitplanke. Sein Wagen musste abgeschleppt werden.

Ein 25 Jahre alter Kraftfahrer hatte am Sonntagabend seinen Kleintransporter an der Tankstelle in der Rastanlage Würzburg-Süd abgestellt, das Fahrzeug aber nicht ausreichend gegen Wegrollen gesichert. Der Klein-Lkw machte sich selbständig, überrollte mehrere Verkehrszeichen und kam zwischen zwei Pkw-Parkreihen an einem Baum zum Stehen.

Bei keinem dieser Unfälle kamen Menschen zu Schaden.

Nach Reifenplatzer ins Schleudern geraten

Zwei ältere Personen wurden – zum Glück – nur leicht verletzt, als ein Pkw nach einem Reifenplatzer am Sonntagmittag auf der A7 bei Estenfeld ins Schleudern geraten war. Der Wagen eines 72-jährigen Mannes war zunächst in die Mittel- und dann in die Außenleitplanke geprallt und schließlich quer auf der Fahrbahn zum Stehen gekommen.

Zwei betagte Fahrzeuginsassen, ein 81-Jähriger und eine zwei Jahre ältere Frau, klagten über Schmerzen und wurden zur Beobachtung über Nacht in ein Krankenhaus gebracht.

Sechs Personen bei Auffahrunfällen verletzt

Gleich sechs Menschen wurden am Sonntagmittag bei einem der 12 Auffahrunfälle, die sich im Berichtszeitraum ereignet hatten, verletzt. Ein 27-jähriger Mann hatte an der Anschlussstelle Rottendorf auf der Nebenfahrbahn der A 3 zu spät erkannt, dass die Fahrzeuge vor ihm abbremsen mussten. Er fuhr mit Wucht auf und schob zwei Pkw aufeinander.

Vier Insassen im zweiten und zwei im dritten Fahrzeug wurden jeweils leicht verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Auffahrer und seine Passagiere blieben unverletzt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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