Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Unfallflucht: 18-Jähriger aus Pkw geschleudert

Unfallgegner bislang flüchtig

UETTINGEN, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2310 am Freitagabend wurde ein 18-jähriger Pkw-Fahrer schwer verletzt. Der Unfallgegner ist bislang flüchtig. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Würzburg-Land.

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg mit seinem Peugeot am Freitagabend gegen 19:00 Uhr die Staatsstraße 2310 von Holzkirchen in Richtung Uettingen.

Auf eigener Fahrbahn entgegengekommen

Mit im Fahrzeug befanden sich zwei 19-jährige Bekannte. In einem Kurvenbereich kam dem 18-Jährigen ein dunkler Pkw auf seiner Fahrbahn entgegen, wodurch er nach rechts ausweichen musste.

Er verlor dadurch die Kontrolle über seinen Pkw, geriet nach links in den dortigen Straßengraben, wo er sich überschlug und im angrenzenden Acker auf dem Dach zum Liegen kam.

Aus Fahrzeug geschleudert

Der 18-Jährige wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt. Er wurde nach einer notärztlichen Erstversorgung mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die beiden 19-jährigen Mitfahrer wurden ebenfalls verletzt und in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Am Peugeot entstand ein Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro. Der Pkw musste abgeschleppt werden.

Von Unfallstelle geflohen

Der dunkle Pkw, der dem 18-Jährigen entgegenkam, flüchtete von der Unfallstelle. Laut einem unbeteiligten Zeugen handelte es sich hierbei um einen mit zwei Personen besetzten, dunklen Pkw, vermutlich Mercedes, der anschließend in Holzkirchen in ein Wohngebiet abgebogen sei.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Würzburg-Land mit Unterstützung der Feuerwehr Uettingen. Die Polizei hofft bei ihren weiteren Ermittlungen nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder dem dunklen Pkw machen können, werden gebeten sich unter Tel. 0931/457-1630 zu melden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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