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5 Fakten zu Überweisungen

Eines der beliebtesten Zahlungsmittel der Deutschen

Aus welchen Zahlenkombinationen besteht die IBAN-Nummer und was bedeutet eigentlich SEPA? Die Überweisung, ob nun beleghaft oder elektronisch, ist immer noch eines der beliebtesten Zahlungsmittel der Deutschen. Die Sparkasse Mainfranken Würzburg hat uns 5 Fakten zum Thema Überweisungen zusammengestellt, die wir uns doch alles schonmal gefragt haben. Oder?

Was bedeutet eigentlich SEPA?

Die Abkürzung SEPA steht für „Single Euro Payments Area“. Diese bezeichnet einen seit 2008 einheitlichen Euro Zahlungsverkehrsraum, d.h. es wird nicht mehr zwischen inländischen und grenzüberschreitenden Zahlungen unterschieden. Der SEPA-Raum umfasst alle EU-Mitgliedsstaaten und darüber hinaus Island, Lichtenstein, Norwegen und die Schweiz. Der große Vorteil: Die Kunden können leichter am internationalen Zahlungsverkehr teilnehmen.

Wie lange dauert eine Überweisung?

Die Zahlungsausführung einer Online-Überweisung geschieht innerhalb eines Bankarbeitstages, bei beleghaften SEPA Überweisungen sind es zwei Arbeitstage.

Was passiert mit fehlerhaften Überweisungen?

Damit die Überweisung ausgeführt werden kann, müssen folgende Daten ausgeführt werden:

  • Name des Empfängers bzw. Begünstigten
  • IBAN (internationale Kontonummer) des Empfängers bzw. Begünstigten
  • BIC (internationale Bankleitzahl) des Empfängers bzw. Begünstigten (entfällt bei Überweisungen im Inland)
  • Überweisungsbetrag in Euro und Cent
  • Verwendungszweck und Angaben (Name, Vorname, Firma, Ort) zum Absender bzw. Kontoinhaber
  • IBAN des Absenders bzw. Kontoinhabers
  • Datum und Unterschrift

Ist eines der Pflichtfelder “Betrag” und/oder “IBAN” leer, geht die Überweisung elektronisch zurück an die Geschäftsstelle. Diese kontaktiert den Kunden, um die Bearbeitung abschließen zu können. Wird versehentlich der falsche Wert eingesetzt, muss der Kunde selbst tätig werden, indem er sich mit dem Empfänger in Verbindung setzt und um eine Rücküberweisung bittet. Ein Eingriff seitens des Kreditinstituts ist nur dann noch möglich, wenn das Geld noch nicht auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben ist.

Wie setzt sich die IBAN zusammen?

Die Buchstaben- und Zahlenkombination namens IBAN, die für SEPA-Überweisungen notwendig ist, stellt uns gerne vor ein Rätsel – steckt da ein System dahinter? Natürlich! Die IBAN ist die internationale Bankkontonummer und darf höchstens aus 34 Stellen bestehen. In Deutschland besteht sie immer aus 22 Stellen. Man kann sie in 4 Bereiche untergliedern.

  • Vorneweg das Länderkennzeichen, für Deutschland DE
  • Prüfziffer, die nach einer bestimmten Formel errechnet wird.
  • Bankleitzahl
  • Kontonummer

Die eigene IBAN und BIC findet man auf der Rückseite der Bankkarte, auf den Kontoauszügen und im Online-Banking. Für Überweisungen innerhalb Deutschlands und des Europäischen Wirtschaftsraums wird nur die IBAN des Zahlungsempfängers benötigt, für Zahlungen in die Länder Monaco, Schweiz und San Marino ist auch der BIC nötig.

Was brauche ich für eine Auslandsüberweisung?

Formulare für Auslandsüberweisungen gibt es jeder Sparkassen-Geschäftsstelle. Für Überweisungen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes und/oder in Fremdwährung, fallen zusätzliche Kosten an. Detaillierte Infos haben die Kollegen vor Ort. Dazu ein Tipp: Auf dem Formular kann festgelegt werden, ob der Absender die vollen Überweisungskosten übernimmt, die Kosten zwischen Absender und Empfänger geteilt werden oder dieser die Kosten komplett übernimmt. Die genauen Kosten für SEPA- und Auslandsüberweisungen können bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg nachgefragt werden.

nanana

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