Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

140 Jahre XXXL Neubert: Tradition hat einen Namen

Die Erfolgsgeschichte von XXXL Neubert

Was 1876 mit der Gründung einer Schreinerei im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld durch den Großvater des früheren Inhabers Hermann Neubert begonnen hat, ist eine Erfolgsgeschichte geworden, die ihresgleichen sucht. Die Wirren des Zweiten Weltkrieges hatten das Geschäft 1945 komplett zerstört. Ein Jahr danach wurde mit dem Wiederaufbau der Firma, die sich bereits von der reinen Schreinerei hin zum Einrichtungshaus gewandelt hat, am heutigen Standort in der Mergentheimer Straße begonnen.

1960er Jahre: Deutschlands schönstes und modernstes Möbelhaus

1954 erweiterte Hermann Neubert die Verkaufsfläche seines Möbelhauses auf 13.000 Quadratmeter. Die weitere Expansion 1962 war indes preisgekrönt: Neubert wurde von der Fachpresse zum schönsten und modernsten Möbelhaus Deutschlands gewählt. Ungebremst ging der Weg weiter steil bergauf, als 1976 das Neubert-Zentrallager mit einer Lagerfläche von 38.000 Quadratmetern, Tankstelle, Schreinerei und eigener Kfz-Werkstatt eröffnet wird.

Erstes Möbelhaus in Deutschland mit eigener Gastronomie

Die Macher des Möbelhauses erkannten die Zeichen der Zeit und gelten in Deutschland als Musterbeispiel für die Verbindung von Tradition und Moderne: 1979 beträgt die Verkaufsfläche in der „Weltstadt des Wohnens“ bereits 28.000 Quadratmeter und auch das Einkaufen wird da schon bereits zum echten Erlebnis. Neubert in Würzburg eröffnet als erstes Einrichtungshaus in Deutschland einen eigenen Gastronomie-Bereich.

Expansion in den 1980er-Jahren

1985 setzt Hermann Neubert den zweiten großen Meilenstein, eröffnet in Hirschaid bei Bamberg sein zweites Einrichtungshaus und bietet auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern eine nie da gewesene Markenvielfalt. Drei Jahre später eröffnet Hermann Neubert den Mitnahmemarkt bono in Würzburg-Unterdürrbach, während auch das Zentrallager im oberfränkischen Hirschaid bereits technisch perfekt ausgestattet wird und die Hochregale schon computertechnisch gesteuert werden können.

Die Expansion bleibt ungebrochen: In Hirschaid eröffnet ein Mitnahmemarkt, in Würzburg kommt ein Leuchten- und Teppichhaus hinzu – das Einrichtungshaus in der Mergentheimer Straße bietet nun eine Verkaufsfläche von über 55.000 Quadratmeter. Das Möbelhaus mit seiner beeindruckenden Architektur und dem Glasturm als atemberaubender Anziehungspunkt bietet alles unter einem Dach.

2000: Verkauf an die XXXL Unternehmensgruppe

Im Jahr 2000 entschließt sich Hermann Neubert zum Verkauf seiner Einrichtungshäuser an den weltweit zweitgrößten Möbelhändler, die XXXL Unternehmensgruppe. Die inhabergeführte Gruppe aus Österreich führt das Unternehmen weiter und expandiert ungebrochen weiter: Vor sechs Jahren wird das dritte XXXL Neubert Einrichtungshaus in Schweinfurt eröffnet. Im Maintal direkt an der Autobahn 70 gelegen, bietet das Einrichtungshaus der Superlative über 27.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Die Erfolgsgeschichte von XXXL Neubert geht ungebremst weiter: 2011 startete der 40 Millionen Euro schwere Totalumbau des Stammhauses in Heidingsfeld, längst auch Sitz der Zentrale für alle 38 deutschen Möbelhäuser mit dem Roten Stuhl, der mit der Eröffnung nur zehn Monate später abgeschlossen wurde.

Eines der modernsten Einrichtungshäuser Europas

Herausgekommen ist eines der modernsten Einrichtungshäuser Europas. Architektonisches Herzstück des total umgebauten XXXL Neubert in Würzburg ist der große Lichthof. Das 829 Quadratmeter große Glasdach sorgt für ein behagliches Licht und von dort aus sind alle fünf Ebenen des Einrichtungshauses erreichbar.

In diesem Jahr feiert XXXL Neubert sein 140-jähriges Jubiläum. Das wird gefeiert! Am Mantelsonntag, dem verkaufsoffenen Sonntag in Würzburg, am 30. Oktober 2016 erwarten Euch jede Menge Angebote, Aktionen und vieles mehr im Einrichtungshaus in Heidingsfeld.

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