Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Holzkreuz und Blumen von „Rebecca“-Gedenkstätte gestohlen

Gedenkstätte der Familie von „Rebecca“ heimgesucht

ASCHAFFENBURG. Mehrfach hat seit dem Frühjahr ein Unbekannter die Gedenkstätte der Familie von „Rebecca“ heimgesucht und unter anderem das Holzkreuz gestohlen. Gegen einen 70-Jährigen wird jetzt wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt.

Von Anfang Juni bis Ende August diesen Jahres hatte ein Unbekannter insgesamt dreimal die private Gedenkstätte in einem Waldstück im Strietwald aufgesucht. Der Dieb entwendete unter anderem Blumenschalen, Dekoration und zweimal das von der Familie aufgestellte Holzkreuz.

Alles zum Mordfall Rebecca 

Im Mai 2015 ist die Leiche der 24-Jährigen, hochschwangeren Rebecca W. aus Aschaffenburg gefunden worden. In einer Garage in einem Industriegebiet versteckt. Erdrosselt von Jens M. – dem Vater des ungeborenen Kindes.  Jens M., wurde wegen Mordes in Tateinheit mit Schwangerschaftsabbruch angeklagt und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Außerdem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, damit kann der heute 32-Jährige nicht nach fünfzehn Jahren aus der Haft entlassen werden.

Tatverdächtiger ermittelt

Die Aschaffenburger Polizei ist seit dem letzten Fall am 20.08.2016 einem 70-Jährigen aus dem Landkreis Aschaffenburg auf die Spur gekommen. Er steht im dringenden Tatverdacht, für die Fälle verantwortlich zu sein, bei denen auch ein finanzieller Schaden in Höhe von rund 200 Euro entstanden ist. Der 70-Jährige war am Donnerstag polizeilich vernommen und erkennungsdienstlich behandelt worden. Von den Gegenständen fehlt jede Spur.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

 

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT