Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Gekenterte Kanuten lösen Großeinsatz aus

Junge Familie in Not

VOLKACH. Ein, zwischen Astheim und Nordheim, gekentertes Kanu sorgte am Mittwochvormittag für ein Großaufgebot aller Rettungsorganisationen. Gegen 10.13 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle das vier Personen (eine junge Familie) auf einer Insel festsäßen und Hilfe benötigen. Kurze Zeit später rückten die ersten Einsatzkräfte aus.

Hubschrauberunterstützung

Die Feuerwehr Astheim slippte oberhalb der Einsatzstelle, das Mehrzweckboot der Feuerwehr Volkach wurde in Nordheim zu Wasser gelassen. Beide begannen in einer Art Zangenbewegung, die Einsatzstelle zu lokalisieren. Von der Luft aus unterstütze der Rettungshubschrauber Christoph 18 bei der Suche.

Die übrigen Einsatzkräfte der Feuerwehr begannen mit dem Absuchen des Uferbereiches. Das mit alarmierte THW Kitzingen blieb an der Nordheimer Fähre in Bereitstellung.

Wenig später wurden die vier Personen gesichtet und durch die Feuerwehr Astheim an Land gebracht. Sie blieben unverletzt. Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten gestaltete sich die Funkkommunikation mit dem zurzeit verwendeten Analogfunk als äußerst schlecht. Dies wird sich jedoch mit der Einführung des Digitalfunks ändern.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Nordheim, Astheim, Stammheim und Volkach, das THW Kitzingen, ein Rettungshubschrauber, der Rettungsdienst,mehrere Streifenwagen der Polizei, sowie die Wasserwacht Ortsgruppen aus Kitzingen, Dettelbach, Sulzfeld und Volkach. Insgesamt waren ca.90 Einsatzkräfte am Einsatz beteiligt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Volkach.

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