Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Gebühr für Essensreste: Sinnvoll?

Augen größer als Magen

Buffet oder „All-you-can-eat“ kommt immer gut an, egal, um was es sich dabei handelt. Ob Asiatisch oder Amercian Diner – an einem Buffet neigt man fast immer dazu, erstmal den Teller vollzuladen. Doch die Augen sind oft größer als der Magen und viele Reste bleiben übrig. Immer mehr Gastwirte verlangen deshalb jetzt eine Gebühr für das liegen gelassene Essen. Aber ist das wirklich sinnvoll? Wäre diese Maßnahme auch etwas für Würzburger Gastronomiebetriebe?

Wer nicht aufisst, zahlt!

Wer nicht aufisst, zahlt – das finden jedenfalls die Gastwirte, die „All-you-can-eat“ – Angebote oder ein Buffet anbieten. So beispielsweise Guoyu Luan, ein Wirt aus Stuttgart. Laut BR können in seinem Restaurant die Gäste zwei Stunden lang so viel Essen bestellen, wie sie möchten und schaffen. Ein Gast darf pro Bestellung jeweils fünf Gerichte bestellen. Wenn am Ende allerdings etwas übrig bleibt, schlägt der Wirt einen Euro auf die Endrechnung auf. Das Gute: Das Geld spendet Luan laut BR für einen guten Zweck.

Gegen Lebensmittelverschwendung

Warum entscheiden sich also immer mehr Gastronomen für diesen Schritt? Ganz einfach, natürlich wollen sie weniger Lebensmittel wegschmeißen müssen. Eine Studie der Universität Stuttgart brachte ans Licht, dass in Deutschland jährlich circa 11 Millionen Tonnen Lebensmittel in den Müll geworfen werden. Einen Großteil davon könnte man mit Sicherheit vermeiden. Und genau das möchten immer mehr Gastwirte mit ihrer Gebühr für Essensreste in Zukunft tun.

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