Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Fit für die 2. Liga: 200.000 Euro für Umfeld des Kickers-Stadion

Alle Hände voll zu tun

Das Stadion am Dallenberg fit für Liga Zwei zu machen war ein vielbeachteter Kraftakt. Doch die Anforderungen der Sicherheitsbehörden enden natürlich nicht am Ticketschalter:

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Auch im Umfeld hatten die Tiefbauer der Stadt Würzburg alle Hände voll zu tun. Ein Schreiben der Polizei aus Kalenderwoche 29 benannte zahlreiche Baumaßnahmen, die alle unter der Überschrift stehen „Sichere Wege zum Stadion und nach dem Spiel zurück zu Bus, Auto und Straßenbahn“.

In 14 Tagen abgearbeitet

Für Stadtbaurat Prof. Christian Baumgart ein Musterbeispiel für unbürokratisches Zusammenspiel: „Wir haben die einzelnen Punkte kalkuliert und für immerhin ein Volumen von 200.000 Euro ohne jede Diskussion Grünes Licht durch den Würzburger Stadtrat erhalten. Ortsansässige Firmen spielten dann ebenfalls mit und übernahmen in der Ferienzeit sehr kurzfristig die dringlichen Aufträge. In 14 Tagen war alles abgearbeitet.“

Das alles wurde realisiert

Im Einzelnen realisierte man eine Verdopplung des Treppenabgangs in Richtung Dallenbergbad, eine Einengung der Fahrbahn in diesem Bereich durch eine Mittelinsel mit notwendigen Bordsteinabsenkungen und einer Fahrbahnerneuerung, haushohe Pfostensetzungen für Wegweiser-Banner, eine weitere Treppenanlage Richtung B 19 (hier halten die Shuttle-Busse) und zahlreiche weitere Eingriffe, beispielsweise um die Rettungsdienste komfortabler mit Strom zu versorgen.

„Fan-Zubringer“ erneuert

Insbesondere der Fußgängertunnel Richtung Straßenbahnhaltestelle Dallenbergbad wurde zudem genau inspiziert. Dieser wichtigste „Fan-Zubringer“ erhielt einen niveaugleichen Straßenbelag und verlängerte Geländer. Einzig eine etwa zehnmal leistungsstärkere Beleuchtung als bisher war beim Ortstermin durch Prof. Baumgart, Tiefbauchef Jörg Roth und Projektleiterin Dagmar Singer – kurz vor dem Lautern-Spiel – noch nicht installiert.

Diese Maßnahme kann aber auch noch bis zum ersten Flutlichtspiel warten; auch die Rampe zum Haupteingang wird bis dahin dank sogenannter Konfliktbeleuchtung trittsicherer. Ansonsten konnte hinter jeden Punkt der Checkliste bereits ein Haken gemacht werden. Die Firma Flammersberger aus Veitshöchheim fixierte am Freitag noch die Treppengeländer in den Granitstufen und beschloss somit eine konzertierte Aktion von Straßenbauern, Betonbauern, Metallbauern, Elektrikern und Malern.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg.

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