Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Was ist eigentlich typisch „Würzburgerisch“?

Gewisse Eigenarten

Jede Region und jeder Ort hat ja so seine gewissen Eigenarten: Dinge, Sprüche, Institutionen, die genau diese Region oder den Ort treffend beschreiben und einfach einzigartig sind. Wir wollten deshalb von unseren Fans wissen, was typisch „Würzburgerisch“ ist. Was kennt hier jeder, was muss man gegessen haben, welche Art von Zeitgenossen sind die Würzburger? In den Fan-Kommentaren konnte man so einiges über Würzburg lernen. Über noch mehr typische Eigenarten freuen wir uns natürlich weiterhin in den Kommentaren.

Grumbernzalod und Geknickte

Dass man kulinarisch auf seine Kosten kommt in Würzburg dürfte den meisten klar sein. Hier gibt es bodenständige fränkische Küche und guten Wein. Und genau so etwas ist wohl auch typisch: Es heißt „Grumbernzalod, gelwe Rüwli und Rangersche, des is Würzburg“ oder „Die Bradworscht am Markt!! Ohne die geht gar nix!“ und „A Geknickte mit.“ Aber auch der Brückenschoppen auf der Alten Mainbrücke gehört zu Würzburg – und das bei fast jedem Wetter!

Studis und die Uschi

Das Würzburger Stadtbild wird extrem geprägt von den vielen jungen Leuten. Für viele Einheimische gehören die Studis eben einfach dazu. Zum Wintersemester 2015/16 waren immerhin über 28.000 Studis an der Universität eingeschrieben. Eine beliebte Anlaufstelle der erwähnten Studenten dürfte auch eine Würzburger Institution sein: Die Kultkneipe „Das Käuzle“ oder besser bekannt unter dem Namen „Uschi“. Eine Geschichte dazu gibt es übrigens im neuen Stadtmagazin Liebe Nachbarn.

Kirchen und viel Verkehr

Was wohl laut unseren Fans auch typisch „Würzburgerisch“ ist, sind die vielen Kirchen: „Es finden sich sicher wenige Städte mit einer so hohen „Kirchendichte“. Auch wird angemerkt, dass es doch schon Uhren gibt und die Kirchenglocken deshalb nicht mehr ständig läuten müssten, wie sie es in Würzburg tun.

Dinge, die Würzburger niemals sagen 

Der Verkehr ist laut unseren Fans auch sehr typisch für die Domstadt: „Der Stau am Freitag“, „Der Verkehr früh um 6“ und „Eine Schneeflocke und pures Verkehrschaos“ – ja ja, so geht es zu auf Würzburgs Straßen.

Genörgel und Beschwerden

„Rumnörgeln und andere Leute wegen Kleinigkeiten unheimlich heftig beschimpfen“, auch das soll typisch Würzburgerisch sein. Aber gut, „bassd scho“ sagt der Franke. Über das Wetter beschweren sich die Würzburger wohl auch recht oft, mal ist es zu heiß, dann wieder viel zu kalt – was will man machen „is halt so“. Ein Fan kommentiert sogar Folgendes: „Mittlerweile kann ich schon gar nicht mehr zählen, wie oft mich vor allem ältere Männer angemotzt, beschimpft oder angeschrieben haben, bloß weil es ihnen nicht gepasst hat, wo ich parke, wo ich mit dem Fahrrad fahre….. Dass ich atme, etc.“ – harte Worte! Sind die Würzburger wirklich solche Stinkstiefel?

Residenz am Berg

Es gibt aber auch Lustiges zu erzählen, wenn es darum geht, was Würzburg ist. Ein Fan schreibt zum Beispiel: „Ein Würzburg Besucher, der schon einmal als Kind in den 70ern hier war: ‚…ja, ich kann mich gut an die Residenz damals oben am Berg erinnern…'“ – so, so, die Residenz ist das also. Problematisch sind wohl auch manchmal die Situationen im Straßenverkehr: „Typisch Würzburgerisch ist in der 30er Zone am Hubland vor der Uni penetrant und dauerhaft von hinten angehupt zu werden, weil man … 30 fährt! Würzburger, ist das wirklich Euer Ernst???“ Ach ja, die Grünglascontainer sind übrigens auch ständig überfüllt – ob das wohl an dem erhöhten Weingenuss der Würzburger liegt?

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