Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Axt-Attacke: Würzburgerin aus Klinik entlassen

51-Jährige wieder zu Hause

WÜRZBURG. Nach dem schrecklichen Angriff eines 17-Jährigen auf eine chinesische Familie in einer Regionalbahn bei Würzburg und der Attacke auf seiner Flucht auf eine Spaziergängerin in Heidingsfeld, konnte die Würzburgerin nun aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Der Attentäter hatte im Juli mit einer Axt und einem Messer eine Touristenfamilie aus Hongkong in einem Regionalzug schwerst verletzt und anschließend auf die 51-Jährige Spaziergängerin eingeschlagen, die in Heidingsfeld zufällig mit ihrem Hund unterwegs war. Der Täter wurde von Polizisten des Spezialeinsatzkommandos auf seiner Flucht erschossen.

Schwerste Schädelverletzungen

Die vier Touristen aus Hong Kong, die bei der Attacke zum Teil lebensgefährlich verletzt wurden, werden noch immer in der Würzburger Uniklinik behandelt. Der Gesundheitszustand hat sich überwiegend gebessert, allerdings besteht weiterhin die Gefahr von Komplikationen.

Der 30 Jahre alte Verlobte der Tochter schwebt aktuell noch immer in Lebensgefahr und muss für die nächsten Tage weiter auf Intensivstation und im künstlichen Koma verbleiben. Er erlitt unter anderem schwersten Schädelverletzungen.

Die Familien sind laut Uniklinikum in engem Kontakt mit den Patienten und behandelnden Ärzten und bekommen umfassende Unterstützung von deutschen und chinesischen Helfern. Eine spezifische psychologische Betreuung der Patienten findet statt.

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