Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Sattelzug touchiert Pkw – Autoinsassen verletzt

Wütender Ehemann „bestraft“ Unfallverursacher

ABTSWIND, LKR. KITZINGEN. Nicht lange gefackelt hat ein wütender Ehemann in der Nacht zum Donnerstag, dessen Frau und Kinder bei einem Unfall auf der A 3 leicht verletzt worden sind und den Unfallverursacher durch einen Faustschlag „bestraft“.

Leichte Verletzungen

Gegen 22:45 Uhr hatte ein 33-jähriger Lasterfahrer bei einem Fahrstreifenwechsel einen Mercedes übersehen und touchierte mit seinem 40-Tonner etwa auf Höhe der Anschlussstelle Wiesentheid in Richtung Frankfurt das Fahrzeug einer 45-jährigen Frau. Dabei wurden sie und ihre 17 und 22 Jahre alten Töchter leicht verletzt. Sie wurden später in ein Krankenhaus gebracht. Der Mercedes, der quer vor dem Sattelzug zum Stehen gekommen war, musste abgeschleppt werden.

Beide Fahrzeuge blockierten die beiden Fahrstreifen. Feuerwehrleute aus der Umgebung waren vor Ort und unterstützten die Autobahnpolizei bei der Absicherung der Unfallstelle. Der Verkehr staute sich auf etwa zwei Kilometer zurück.

Vorsätzliche Körperverletzung

Der Ehemann der verletzten Frau war Insasse eines vorausfahrenden Fahrzeugs, hatte den Unfall beobachtet und etwa 50 Meter nach der Unfallstelle angehalten. Der 43-jährige Mann rannte nach Erkenntnissen der Polizeibeamten zurück, beschimpfte und beleidigte den Lasterfahrer lautstark und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht.

Der aufgebrachte Familienvater, der im Ruhrgebiet wohnt und aus einem Staat in Vorderasien stammt, muss nun mit einem Strafverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung und Beleidigung rechnen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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