Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Letztes Klosterfest der Franziskaner-Minoriten

Vor Umbau

Letztes Klosterfest der Franziskaner-Minoriten vor dem Umbau am kommenden Wochenende 23. und 24. Juli 2016
Inzwischen ist das Klosterfest der Franziskaner-Minoriten kaum noch aus Würzburg weg- zudenken. Zum dreizehnten Mal laden die Franziskanerbrüder am kommenden Wochenende 23. und 24. Juli zu ihrem bekannten Klosterfest in den Kreuzgarten des Franziskanerklosters, Franziskanergasse 7, ein. Zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten erwarten die Besucher und Gäste ab Samstag, 15 Uhr. Besonderer Beliebtheit erfreut sich seit Jahren das Klosterbier aus Mallersdorf, das von den dortigen Schwestern selbst gebraut und auch heuer wieder ausgeschenkt wird.

Klösterliche Atmosphäre

Am Sonntag beginnt das Fest mit einem Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Franziskanerkirche. Im Anschluss laden die Brüder zum Weißwurstfrühstück ein, später gibt es verschiedene Mittagsgerichte zur Auswahl. Der Grill hingegen steht bis zum Abend. Auch für die musikalische Umrahmung durch Klarinette und Saxophon in der klösterlichen Atmosphäre von Kreuzgang und Garten ist bestens gesorgt.

800-jährige Präsenz

Das diesjährige Klosterfest wird das letzte vor dem geplanten Umbau des altehrwürdigen Konventsgebäudes sein. Anfang des Jahres fassten die Brüder der deutschen Franziskaner-Minoriten-Provinz den Beschluss, Kloster und Grundstück umzubauen und umzugestalten, um beides an die Bedürfnisse einer kleiner gewordenen Gemeinschaft anzupassen. Wie be- richtet, überlässt die Ordensgemeinschaft einen Teil des Grundstücks zur Neubaustraße dem benachbarten Hotel Rebstock für einen Erweiterungsbau. Nur so kann die fast 800-jährige franziskanische Präsenz in der Stadt Würzburg auch in Zukunft sichergestellt werden. Der Reinerlös des diesjährigen Klosterfestes kommt somit der aufgrund der veralteten Haustechnik dringend notwendigen Renovierungsarbeit und den gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutzmaßnahmen ausschließlich am Konventsgebäude zu gute.

Zum Kloster und Orden

Seit dem Jahr 1221 sind die Franziskaner-Minoriten in Würzburg präsent, seit 1246 am heu- tigen Platz des Klosters in der Franziskanergasse. Die Brüder des heiligen Franz von Assisi sind vor allem in der Beichtseelsorge und der Sakramentenpastoral tätig. Seit einigen Jahren engagiert sich die Gemeinschaft auch verstärkt auf dem sozialen Sektor: Das Projekt Straßenambulanz kümmert sich um die medizinische und pflegerische Versorgung von Wohn- sitzlosen. Der Konvent beherbergt inzwischen auch unbegleitete Flüchtlinge in den nicht von den Brüdern bewohnten Flügeln des Gebäudes, zukünftig dann eine Internatsgruppe des Caritas-Don Bosco-Werkes.

Valentinuskapelle

Die Pforten des Klosters und der Valentinuskapelle sind vom Würzburger Bischof Dr. Friedhelm Hofmann in diesem Jahr der Barmherzigkeit, das die katholische Kirche weltweit begeht, als Heilige Pforte geöffnet worden. In Würzburg befindet sich die Provinzleitung der deutschen Franziskaner-Minoriten-Provinz, zu der noch vier weitere Klöster gehören (Schönau, Bildungshaus Kloster Schwarzenberg, Maria Eck und Köln).

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung des Minoritenklosters.

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