Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

25 Autobahn-Unfälle am Wochenende

Sieben Personen verletzt

BEREICHE WÜRZBURG UND KITZINGEN. Am Wochenende sind bei 25 Unfällen auf den Autobahnen A 3 und A 7 im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried insgesamt sieben Personen verletzt worden. Den Gesamtschaden an den 51 beteiligten Fahrzeugen schätzen die Beamten auf etwa 80.000 Euro.

Gleich am Freitagvormittag gegen 09:00 Uhr fuhr zwischen den Anschlussstellen Wertheim/Lengfurt und Marktheidenfeld in Richtung Frankfurt ein Pkw auf einen Fiat Punto auf.

Alle fünf Insassen im Kleinwagen wurden dabei leicht verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Alleine 11 Auffahrunfälle

Am Sonntagnachmittag gegen 16:30 Uhr schob bei einem der insgesamt elf Auffahrunfällen an den drei Tagen die Fahrerin eines Wohnmobils auf der A 3 drei Fahrzeuge vor sich bei Kleinlangheim aufeinander. Zwei Personen in einem Pkw wurden dabei leicht verletzt. Sie kamen in ein Krankenhaus.

Zehn Fahrzeuge kollidierten bei Fahrstreifenwechseln seitlich miteinander. Ein Pkw-Fahrer, der am Freitag gegen 22:00 Uhr bei Randersacker einen Citroen Jumper gestreift hatte, fuhr einfach auf der A 3 in Richtung Nürnberg weiter. Das flüchtige Fahrzeug konnte nicht näher beschrieben werden.

Sachschaden rund 80.000 Euro

Auch mit weniger spektakulären oder schadensträchtigen Unfällen mussten sich die Autobahnpolizisten befassen.

Am Freitag gegen 17:15 Uhr fuhr ein 60-jähriger Audi-Fahrer an der Anschlussstelle Kitzingen von der Autobahn ab. Er rutschte vom Bremspedal ab und stieß auf ein Wohnmobil, das am Stoppschild angehalten worden war.

Gegen 19:30 Uhr flog bei Helmstadt nach einem Reifenplatzer an einem Lastzug die Lauffläche des Reifens davon und beschädigte einen nachfolgenden Laster.

In der Nacht zum Sonntag streifte an der Tankstelle der Rastanlage Haidt-Süd ein Kraftfahrer mit seinem Sattelzug einen Pkw, weil er mit seinem langen Fahrzeug nicht weit genug ausgeholt hatte.

„Grimbart“ überlebte Unfall nicht

Am Sonntagmorgen gegen 07:30 Uhr machte ein Dachs zwischen den Anschlussstellen Geiselwind und Schlüsselfeld unliebsame Bekanntschaft mit einem Pkw.

Das hundeartige Raubtier wollte die Autobahn überqueren und wurde dabei frontal von dem Minivan eines 42-jährigen Mannes aus Niedersachsen erfasst.

„Grimbart“, wie der große Marder in der Fabel genannt wird, überlebte die Kollision nicht. Der Autofahrer kam mit dem Schrecken davon und konnte mit seinem im Frontbereich stark beschädigten Wagen noch in den nächsten Parkplatz fahren.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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