Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Pokemon Go – Tipps des Würzburgers Naweed

Ein Pro im Interview

Auch Würzburg ist im Pokémon-Fieber! Unglaublich, welchen Hype dieses Spiel für das Smartphone ausgelöst hat: auf der ganzen Welt werden derzeit kleine Monster gesucht und gefangen und das Ganze passiert nicht daheim vor der Spielkonsole, sondern draußen in der Stadt.

Externe Akkus längeren PokemonGo-Spaß

Zuhauf kommen einem Smombies entgegen, ständig auf der Suche nach neuen Taschenmonstern. Einer, der ein richtiger Pro auf diesem Gebiet ist, ist der Würzburger Naweed Mohiuddin, Gründer der Pokémon GO Facebook -Gruppe für Würzburg

Schon immer Fan

Seit circa einer Woche ist er mit dem Pokémon GO-Virus infiziert und spielt mittlerweile wirklich täglich: „Eigentlich immer, wenn ich unterwegs bin, egal ob auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Heimweg oder einfach zwischendurch mal“, erzählt Naweed. Er ist quasi Zocker der ersten Stunde, denn schon am Tag des App-Release hat er mit der Monsterjagd begonnen.

Seit Montag dieser Woche gibt es seine Facebook-Gruppe, für die sich mittlerweile schon über 350 Leute interessieren. „Hier machen wir Treffen zum gemeinsamen Spielen aus, tauschen Infos aus oder geben Tipps und Tricks für Einsteiger“, so Naweed.

Richtiger Sport

Naweed hat auch schon früher Pokémon an der Konsole gezockt, deshalb war es für ihn vollkommen klar, dass er auch das neue Smartphone-Spiel unbedingt haben muss. „Außerdem ist es gut für die Gesundheit und es macht Spaß!“, erklärt er. Man muss wissen, dass die Pokémoneier erst nach einer bestimmten zurückgelegten Kilometeranzahl schlüpfen und zwar nach 2, 5 oder 10 Kilometern – da treibt man richtig Sport! Naweed hat auf der Jagd schätzungsweise schon zwischen 30 und 35 Kilometern zurückgelegt. Es ist auch kein Vorwissen zum Spielen erforderlich, allerdings haben aber wohl die, die das Spiel schon früher gespielt haben, mehr Interesse daran.

Noch kein Pikachu

Naweed ist mittlerweile bei Level 15 angekommen und hat von den 138 möglichen Pokémon schon etwa die Hälfte gefangen. Er ist dem Team Wagemut beigetreten und hat natürlich auch schon mehrmals ein kleines Monster in eine Arena gesetzt und gekämpft.

Ein wirkliches Lieblings-Pokémon hat er nicht: „Das ist schwierig bei der großen Anzahl, ich würde sagen, die Starterpokémon der ersten Generation.“ Einen Pikachu hat er noch nicht gefunden aber natürlich schon nach ihm gesucht, wie alle seine Freunde, mit denen sich Naweed schon mal gezielt zum Monsterjagen verabredet.

Bereits 138 Monster

Wenn man jetzt stundenlang unterwegs ist und mit seinem Smartphone Pokémon jagt, leidet der Akku natürlich. Naweed hat sich deswegen extra einen Akkupack gekauft, damit kann er sein Handy ca. acht bis neun mal wieder aufladen, wenn er zum Beispiel an der Festung gerade Drachen sucht. Das Ziel für ihn und jeden Gamer ist es, die 138 möglichen Monster zu fangen, ob man danach noch weiter macht, ist auch für den Profi fraglich. Doch bis es für Naweed langweilig wird, dauert es mit Sicherheit noch.

Tipps vom Profi

Für alle, die das neue Spiel auch gerne einmal ausprobieren wollen oder aber auch schon dabei sind, hat Naweed noch ein paar heiße Tipps:

  • Wer schnell leveln möchte, sollte wirklich jedes Pokémon, das er findet, fangen und dafür sorgen, das man so viele wie möglich entwickelt, so lange das Glücksei aktiviert ist.
  • Die Pokémon sind nach Regionen verteilt, d.h. am Wasser sind eher Wasser-Pokémon zu finden usw. – also einfach mal auf die Umgebung achten.
  • In der Nacht sind vorzugsweise Geister-Pokémon zu finden – also auch mal in der Dunkelheit raus und die Augenoffen halten.
  • Wenn man mit der Straba in Würzburg fährt, wird das von der App auch noch als Laufen erkannt, man kommt aber schneller voran und somit besteht auch die Möglichkeit, dass die Pokémoneier schneller schlüpfen.
  • Ab und an Lockmodule einsetzen, zum Beispiel an Denkmälern o.ä. – so lockt man alle Pokémon aus der Umgebung an diesen Ort.
  • Während dem Spiel immer auch besonders auf seine Umwelt achten! Wenn man mal völlig in das Spiel vertieft ist, kann es schnell passieren, dass man zu nah an den Strabaschienen läuft oder den Verkehr um sich herum nicht mehr wahr nimmt. Da ist wirklich Vorsicht geboten!

Übrigens: Seid dabei bei der ersten Pokémon GO-Tour am 29. Juli in Würzburg! Gemeinsam geht es dann auf die Jagd durch die Würzburger Innenstadt.

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