Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Festnahme nach Wunsch

Schlechtes Gewissen

WÜRZBURG. Am Samstagabend (9 Juli) besuchte eine 51-Jährige die Wache der Würzburger Bundespolizei mit einem besonderen Anliegen – sie wollte festgenommen werden.

Wie sich herausstellte, hätte sie fünf Tage zuvor in Nürnberg eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten sollen.

Gegen 22 Uhr erschien die Oberpfälzerin auf der Wache der Bundespolizei Würzburg im Posthochhaus neben dem Hauptbahnhof und gab an, dass sie festgenommen werden wolle.

Der Grund für das untypische Anliegen war eine Ladung zum Haftantritt, der sie nicht nachgekommen war.

Nicht zum Haftantritt erschienen

Sie war wegen Vortäuschens einer Straftat zu einer Geldstrafe in Höhe von 1160 Euro verurteilt worden, konnte den Betrag jedoch nicht aufbringen.

Zudem war sie auch nicht – wie gefordert – am 4. Juli zum Antritt der 58-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe erschienen.

Wie gewünscht: Festnahme

Nachdem fünf Tage verstrichen waren, plagten die 51-Jährige jedoch Gewissensbisse, weshalb sie sich an die Bundespolizei wandte.

Die Beamten konnten den Sachverhalt nach kurzen Nachforschungen bestätigen. Sie nahmen die Oberpfälzerin wie gewünscht fest und brachten Sie in eine Justizvollzugsanstalt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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