Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Seriendieb durch Öffentlichkeitsfahndung identifiziert

„Zweibrillen-Dieb“

WÜRZBURG. Dank Zeugenhinweisen konnte ein Beschuldigter identifiziert werden, den die Bundespolizei im Auftrag der Würzburger Staatsanwaltschaft wegen einer ganzen Serie von Diebstählen in Nachtzügen mit einer Öffentlichkeitsfahndung seit Mai gesucht hat. Ermittler der Bundespolizei durchsuchten am Donnerstag (7. Juli) die Wohnung des 59-Jährigen in Karlsruhe und konnten Hinweise auf eine weitere Straftat erlangen.

In insgesamt sieben Fällen, in denen Reisenden die Geldbörsen entwendet wurden, ermitteln mehrere Dienststellen der Bundespolizei gegen den 59-jährigen Deutschen. Bereits seit 2012 soll der Mann in Nachtzügen auf der Strecke Hamburg – München als Dieb aktiv gewesen sein.

Geld abgehoben

Mit den gestohlenen EC-Karten seiner Opfer kaufte er sich in mehreren Fällen Zugtickets und hob zudem Geld ab, unter anderem an Geldautomaten in Würzburg und Fulda. Ausschlaggebend für die Identifizierung des Gesuchten war der Hinweis eines Zugbegleiters, der den Mann bereits öfters in Zügen gesehen hatte.

Beweismittel sichergestellt

In den frühen Morgenstunden des 7. Juli durchsuchten Bundespolizisten nach einem Beschluss des Amtsgerichts Würzburg die Wohnung des 59-Jährigen in Karlsruhe nach Beweismitteln. Dabei stellten sie unter anderem ein Smartphone sicher, das erst vor kurzem in einem Zug unterschlagen wurde. Den Mann erwarten nun gleich mehrere Strafverfahren wegen diverser Eigentumsdelikte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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