Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Streit unter Betrunkenen – Einsatz von Pfefferspray

Lautstarker Streit

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am Sonntagfrüh gegen 6:00 Uhr ist eine Streife der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu einer Körperverletzung in die Juliuspromenade gerufen worden.

Als die Beamten eintrafen, stritten ein 20-jähriger Würzburger und ein Gleichaltriger aus dem Landkreis Kitzingen, die beide deutlich alkoholisiert waren, lautstark miteinander.

Von dem Geschädigten der Körperverletzung fehlte jedoch zunächst jede Spur.

Zwang zum Pfefferspray

Als die Beamten versuchten, die beiden Streithähne zu trennen, zeigten diese sich sehr aggressiv, weshalb der Mann aus dem Landkreis Kitzingen mit zur Dienststelle genommen werden sollte.

 

Weil er den Anweisungen der Polizisten mitzukommen, nicht Folge leistete und sich erneut eine Schubserei zwischen den beiden sehr aggressiven Männern entwickelte, musste die Streife zur Klärung der Situation unmittelbaren Zwang in Form von Pfefferspray einsetzen.

2,48 Promille intus

Den Würzburger, der mit 2,48 Promille stark alkoholisiert war, nahmen die Ordnungshüter mit zur Dienststelle.

Beamten aufs Übelste beleidigt

Während der getroffenen Maßnahmen beleidigte er die eingesetzten Beamten fortwährend auf das Übelste. Auch sein mit 1,8 Promille stark alkoholisierter Kontrahent wurde zur Unterbindung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Bei dem 20-jährigen Würzburger wurde anschließend eine Blutentnahme durchgeführt.

Ins Gesicht geschlagen

Der eigentliche Geschädigte der vorangegangenen Körperverletzung, ein 29-Jähriger aus dem Landkreis Main-Spessart, meldete sich später bei der Polizei und gab an, dass er von dem 20-Jährigen aus dem Landkreis Kitzingen zuvor ins Gesicht geschlagen worden sei.

Er war jedoch so stark alkoholisiert, dass er sich kaum artikulieren konnte.

Zahlreiche Anzeigen

Die eingesetzten Polizeibeamten wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Gegen die beiden Männer wird nun wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung ermittelt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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