Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Konfliktschleuder Gemeinschaftskühlschrank

Endlich Essen!

Für viele ist die Mittagspause oder der Snack zwischendurch eins der Highlights am Arbeitstag. An einigen Arbeitsplätzen gibt es eine Cafeteria oder sogar Mensa. Andere Möglichkeiten ergeben sich durch den Bäcker oder das Restaurant um die Ecke. Wieder andere Kollegen kochen vor. Sie nehmen ihr Essen in Tupperdosen mit. Doch wo lagert man das Essen? Immer mehr Arbeitsplätze bieten einen Kühlschrank. Das mitgebrachte oder besorgte Essen lagert bei optimaler Temperatur und ist sicher.

Große Enttäuschung

Und dann kommt’s: Das Essen ist weg. Oder angegessen. Auch passiert es nicht selten, dass der Kühlschrank so verkeimt ist, dass man lieber auf die Kühlung verzichtet. Ein Kühlschrank auf der Arbeit hat Vorteile, ist aber auch Quelle von Konflikten. Das sind die Regeln für den geteilten Kühlschrank, die jedem klar sein sollten:

Das muss doch klar sein!

Jeder darf den Kühlschrank benutzen. Das heißt auch, dass nicht ein Kollege massenweise Dosen verstauen darf. Jeder ist für seine Sachen verantwortlich. Das sind offensichtliche Grundregeln, die eigentlich jedem klar sein sollten. Und trotzdem funktioniert es allzu oft nicht. Da hilft oft nur noch Galgenhumor. Darum hier die Typen von Kühlschrank-Nutzern:

Der Chaot

Sein Schreibtisch sieht genauso aus wie er seinen Platz im Kühlschrank gestaltet. Sein „Platz“ ist nach seinem Bewusstsein der ganze Kühlschrank. Überall liegt irgendetwas von ihm verteilt. So genau weiß er selbst nicht mehr was ihm gehört. Überwiegend nimmt er auf gut Glück etwas aus dem Kühlschrank.

Teilen macht Spaß

Teilen? Na klar! Darum ist es doch ein Gemeinschaftskühlschrank! Dieser Kollege nimmt sehr gerne und gibt auch gerne. Allerdings gibt es auch die Kollegen, die nur nehmen. Wenn es an ihre Vorräte geht, wird es gefährlich. Am liebsten hat wohl jeder den Kollegen, der gerne gibt. Selbst gebackene Brownies für alle!

Erbsenzähler

Ein Salzstreuer? Kein Problem! Er wurde aus gemeinsamen Mitteln besorgt, also wird er auch dementsprechend benutzt. Jedem steht ein Anteil an Salz zu. Der Erbsenzähler liebt Genauigkeit. Er sorgt dafür, dass jeder exakt die Gramm Salz erhält, die ihm zustehen – ob derjenige möchte oder nicht. Hauptsache korrekt und exakt!

Queresser

Hier Nudeln, da ein Sandwich, oben noch ein paar Kartoffeln. Der Queresser schafft es, zahlreiche verschiedene Gerichte im Kühlschrank aufzubewahren. Doch nur selten kann er eins zu Ende bringen. Lieber stellt er es erstmal zurück und isst kurze Zeit später ein anderes Gericht weiter. Kein Wunder, dass er den Überblick verliert und andere sich durch vergessene Mahlzeiten wühlen müssen.

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