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Raubüberfall auf Tankstelle: Täter flüchtig

Raubüberfall auf Tankstelle

GOLDBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Freitagabend wurde eine Tankstelle in Goldbach überfallen. Der Täter sprühte Reizgas in Richtung einer Angestellten und versuchte die Kasse aus ihrer Verankerung zu reißen.

Letztlich flüchtete er jedoch ohne Beute. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg ermittelt nun wegen versuchten Raubes.

Mit Reizgas zu bedroht

Kurz nach 19:00 Uhr fiel der Kassiererin einer Tankstelle in der Aschaffenburger Straße ein Mann auf, der sich in Sichtweite zur Tankstelle aufhielt und diese zu beobachten schien.

Kurz darauf betrat der Mann den Verkaufsraum, trat zunächst an den Tresen um diesen kurz darauf zu umrunden und die Angestellte mit einer Sprühdose mit Reizgas zu bedrohen. Letztlich sprühte er auch in deren Richtung und traf sie im Augenbereich.

Der Täter griff nach der Kassenschublade und versuchte sie gewaltsam aus der Halterung zu lösen. Obwohl ihm dies gelang, ließ er sie zurück und flüchtete mit leeren Händen.

Die Tankstellenangehörige erlitt eine Augenreizung und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Täter zu Fuß flüchtig

Eine sofort eingeleitete Großfahndung im Nahbereich mit zahlreichen Polizeistreifen verlief ergebnislos. Nach aktuellem Erkenntnisstand war der Täter zunächst zu Fuß in Richtung Hösbach geflüchtet, soll dann aber in ein bereitstehendes Fahrzeug gestiegen sein und setzte mit diesem die Flucht fort. Dass in dem Fahrzeug eine weitere Person saß, ist wahrscheinlich.

Der Täter wird beschrieben als ca. 1,70 Meter groß mit dunklem Teint und schlanker, sportlicher Figur. Bekleidet soll er gewesen sein mit einer schwarzen Sporthose mit orangefarbenen Streifen sowie einem schwarzen T-Shirt.

Bei dem Fluchtauto soll es sich um einen rechtsgelenkten, silbernen Ford Mondeo mit britischer Zulassung handeln.

Zeugen, die den Täter oder das Fahrzeug vor, während oder nach der Tat im Umfeld der Tankstelle oder im Ortsbereich Goldbach gesehen haben, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 bei der Kriminalpolizei Aschaffenburg zu melden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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