Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Polizeibericht zum EM-Halbfinale

Enttäuschung pur

WÜRZBURG. Nach dem verlorenen EM-Halbfinale hatten auch die Würzburger Fußballfans, die sich in großer Anzahl zu den Public-Viewing-Veranstaltungen getroffen hatten, keine Lust mehr zu feiern und gingen enttäuscht nach Hause.

Knapp 4.000 Menschen hatten auf dem Kiliani-Festplatz das Spiel der deutschen Nationalelf gegen Frankreich verfolgt. Etwa 2000 besuchten laut Veranstalter das Public-Viewing in der Posthalle.

Auch in der Sanderstraße hatten sich zahlreiche Fußballfans versammelt, so dass diese bereits zu Spielbeginn gesperrt werden musste.

Bengalo-Fackel in der Sanderstraße

Die Polizei registrierte im Zusammenhang mit dem Public-Viewing in der Sanderstraße lediglich eine Straftat, ansonsten blieb es ruhig.

Ein 18-jähriger Würzburger wurde von einer Streife gegen 23:20 Uhr in der Sanderstraße dabei beobachtet, wie er in der Nähe weiterer Personen eine Bengalo-Fackel anzündete.

Keine besonderen Vorkommnisse

Die Beamten stoppten den Würzburger und stellten noch eine weitere Rauchbombe sicher, die der Mann bei sich trug. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen versuchter gefährlichen Körperverletzung sowie eines Vergehens nach dem Sprengstoffgesetz.

Nach Spielende gingen die meisten Fans frustriert nach Hause. Lediglich in der Sanderstraße harrten noch etwa 70 Personen vor den bekannten Lokalitäten bis Mitternacht aus.

Aber auch dort hatte sich gegen 00.15 Uhr die Lage normalisiert, so dass nach der Reinigung der Straße durch die Stadtreiniger Würzburg der Verkehr wieder freigegeben werden konnte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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