Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schwerer Verkehrsunfall auf der A3

71-Jährige übersieht Sattelzug

IRTENBERGER WALD, LKR. WÜRZBURG. Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Mittwochabend auf der A 3, in Höhe der Anschlussstelle Helmstadt, gekommen.

Zwei Schwerverletzte

Eine 71-jährige Audi-Fahrerin fuhr unvermittelt vom Beschleunigungsstreifen auf den rechten Fahrstreifen, ein dort fahrender Sattelzug konnte nicht mehr ausweichen und prallte in das Heck des Pkws.

Sowohl die Fahrerin als auch der sechs Jahre ältere Beifahrer zogen sich dabei schwere Verletzungen zu.

Mit Panne liegengeblieben

Die 71-Jährige aus dem Main-Taunus-Kreis befuhr gegen 19:15 Uhr mit ihrem Audi die A 3 in Richtung Frankfurt.

Auf Höhe der Anschlussstelle Helmstadt, blieb sie aufgrund eines technischen Defekts, auf dem rechten Seitenstreifen stehen und verständigte den Pannendienst.

Da der Audi noch fahrtüchtig war, forderte der Pannendienst die Fahrerin auf zum Parkplatz Fronberg zu fahren, um dort gefahrlos den Audi überprüfen zu können.

Sattelzug übersehen

Dem derzeitigen Sachstand nach fuhr die 71-Jährige wieder an und beschleunigte ein kurzes Stück auf dem Beschleunigungsstreifen, plötzlich wechselte sie nach links auf den rechten Fahrstreifen der Autobahn und übersah dabei offensichtlich einen dort fahrenden Sattelzug.

Der 60-Jährige Lkw-Fahrer konnte weder ausweichen, noch rechtzeitig bremsen und fuhr in das Heck des Audis.

Durch den Aufprall kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb dort schwer beschädigt stehen. Bei dem Unfall zogen sich sowohl die Fahrerin, als auch der Beifahrer schwere Verletzungen zu.

Mit Hubschrauber in Klinik

Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt und Rettungsdienst brachte ein Rettungswagen die 71-Jährige in ein Krankenhaus, der 77-Jährige wurde auf Grund seiner schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Für die Bergung der Verletzten und die Unfallaufnahme mussten zwei Fahrstreifen gesperrt werden, während des Hubschraubereinsatzes kam es zu einer Vollsperrung der Autobahn. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es dabei jedoch nicht.

Die alarmierten Feuerwehren aus Waldbrunn, Waldbüttelbrunn und Kist bargen die Verletzten aus dem total beschädigten Audi und sicherten die Unfallstelle ab.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Biebelried, welche ebenfalls die Ermittlungen zum Unfallhergang führt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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