Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Fahrzeugführer auf A 3 nicht mehr fahrtüchtig

Autobahnpolizei verbietet die Weiterfahrt

BEREICHE KITZINGEN UND WÜRZBURG. In den letzten beiden Tagen haben Beamte der VPI Würzburg-Biebelried auf der A 3 drei offensichtlich nicht mehr fahrtüchtige Wagenlenker aus dem Verkehr gezogen – zwei standen augenscheinlich unter Drogeneinfluss, einer war betrunken.

Drogentypische Auffälligkeiten

Am Montag gegen 17:15 Uhr kontrollierten Fahnder am Biebelrieder Kreuz einen BMW mit Frankfurter Kennzeichen. Dabei bemerkten sie bei dem 22-jährigen Fahrer drogentypische Auffälligkeiten und führten einen Schnelltest durch. Dieser wies darauf hin, dass der junge Mann Cannabisprodukte konsumiert hatte. Außerdem fanden sie in seiner Bekleidung eine geringe Menge Marihuana.

Am Dienstag gegen 13:30 Uhr überprüften Autobahnfahnder bei Theilheim den Fahrer eines Kleintransporters mit Nürnberger Zulassung. Auch diesmal hatten die Beamten den Verdacht, dass der Mann Rauschgift konsumiert hatte. Nach einem positiven Drogenschnelltest nahmen sie den 47-Jährigen, genauso wie den Fahrer am Vortag, zu einer Blutentnahme mit zur Dienststelle.

500 Euro Bußgeld und Fahrverbot

Beide Männer müssen mit einem Bußgeld von mindesten 500 Euro und einem zweimonatigen Fahrverbot rechnen, sofern das Ergebnis der Blutuntersuchung den Verdacht der Beamten bestätigt. Nach einer Zwangspause von mehreren Stunden durften sie, nachdem die berauschende Wirkung nachweislich abgeklungen war, wieder ans Steuer.

In Schlangenlinien über die A3

In der Nacht zum Mittwoch sind Autobahnpolizisten auf einen BMW aufmerksam geworden, der gegen 00:25 Uhr bei Wiesentheid in Schlangenlinien über die Autobahn gesteuert wurde. Sie stoppten das Fahrzeug und ließen den 54 Jahre alten Fahrer einen Alkotest durchführen. Das Ergebnis: über 1,2 Promille. Eine Blutentnahme folgte. Der Führerschein wurde sichergestellt.

Gegen den Mann aus Oberfranken wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Ihn erwarten eine Geldstrafe und die Entziehung der Fahrerlaubnis.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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