Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Unfälle auf A 3: Fünf Menschen verletzt

Dutzende Feuerwehrleute im Einsatz

THEILHEIM UND RANDERSACKER, LKR. WÜRZBURG. Am Montagvormittag hat es zwischen den Anschlussstellen Randersacker und Rottendorf gleich zweimal kräftig gerumst. In Richtung Frankfurt fuhren zwei Laster aufeinander. Dabei wurde ein Lkw-Fahrer schwer, der andere leicht verletzt.

In Richtung Nürnberg wurden vier Pkw in einen Auffahrunfall verwickelt und drei Personen leicht verletzt. Bei beiden Unfällen kam die Feuerwehr zum Einsatz. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf 80.000 Euro. Es staute sich in beide Fahrtrichtungen.

Vor der Baustelle zum sechsstreifigen Ausbau der BAB zwischen Randersacker und Kist hatte sich am Morgen die Lasterkolonne auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Frankfurt verlangsamt.

Ungebremst auf Sattelzug aufgefahren

Ein 35-jähriger Kraftfahrer aus Oberfranken, der gegen 05:35 Uhr mit seinem Lastzug in diese Richtung unterwegs war, erkannte die Verkehrssituation auf der Gefällestrecke des Randersackerer Berges offensichtlich zu spät.

Nahezu ungebremst prallte er auf den Auflieger eines noch langsam vorausfahrenden Sattelzuges. Dabei wurde das Führerhaus seines Lkw zirka einen Meter eingedrückt, der Mann an seinem Arbeitsplatz eingeklemmt und schwer verletzt.

Feuerwehr befreit Schwerverletzten

Feuerwehrleute aus Rottendorf und Biebelried waren schnell vor Ort und konnten den Schwerverletzten aus der total deformierten Kabine befreien. Er wurde in eine Würzburger Klinik gebracht. Auch der 50 Jahre alte Fahrer des anderen Lkw wurde in ein Krankenhaus gebracht; er war jedoch nur leicht verletzt worden.

Während der schwer verletzte Kraftfahrer befreit und dann vor Ort ärztlich versorgte wurde, sperrten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried die Fahrbahn in Richtung Frankfurt komplett ab. Danach konnte der Verkehr auf dem linken der drei Fahrstreifen vorbei geleitet werden. Schnell bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Auch in der Gegenrichtung waren die Fahrzeuge im Baustellenbereich zum Stillstand gekommen.

In Stauende gekracht

Kurz nach der Anschlussstelle Randersacker in Richtung Nürnberg mussten gegen 10:50 Uhr ein 34-jähriger Audi-Fahrer, ein 35 Jahre alter Skoda-Fahrer und ein 29-jähriger BMW-Fahrer am Stauende stehen bleiben. Ein 21 Jahre alter Mann aus dem Raum Würzburg nahm offenbar nicht wahr, dass die Kolonne auf dem linken Fahrstreifen stand.

Er krachte mit Wucht auf den BMW und schob die drei Fahrzeuge vor ihm aufeinander. Dabei wurden der 21-Jährige und die beiden Wagenlenker vor ihm leicht verletzt; der Audi-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Drei Pkw mussten abgeschleppt werden.

Staus in beiden Richtungen

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Randersacker und Eibelstadt, sowie der Berufsfeuerwehr Würzburg wurden alarmiert und kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Während der Reinigungs- und Bergungsarbeiten – Einsatzfahrzeuge standen auch auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Frankfurt – konnten die Verkehrsteilnehmer jeweils einspurig an der Unfallstelle vorbei fahren. Es staute sich in beide Richtungen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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