Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Falsches Kennzeichen und gestohlenes Autoradio

Erfolg für Autobahnfahnder

BEREICHE KITZINGEN UND WÜRZBURG. Am Mittwochnachmittag haben Autobahnfahnder auf der A 3 mehrere Gesetzesbrecher erwischt: Sie zogen einen Mercedes aus dem Verkehr, an dem falsche Kennzeichen angebracht waren, fanden im Kofferraum dieses Wagens ein gestohlenes Autoradio und zogen einen Kleintransporter-Fahrer, der augenscheinlich unter Rauschgifteinfluss stand, aus dem Verkehr.

Gegen 13:30 Uhr fiel den Fahndern an der Rastanlage Haidt-Süd ein Mercedes mit scheinbar holländischer Zulassung auf. Bei der Überprüfung stellte sich dann allerdings heraus, dass die Zahlenkombination zum ehemals in Belgien ausgegebenen Kennzeichen gehört und das Fahrzeug in den Niederlanden überhaupt nicht zugelassen ist. Als die Beamten den Inhalt des Kofferraums unter die Lupe nahmen, entdeckten sie ein Autoradio.

Ihre Recherchen ergaben, dass nach dem Gerät bereits seit Dezember 2015 gefahndet worden war. Es war aus einem VW Golf mit Erlangener Kennzeichen entwendet worden.

Verdacht der Hehlerei

Gegen den 59-jährigen Fahrer wird nun wegen Verdachts der Hehlerei ermittelt und gegen ihn und seinen 47 Jahre alten Beifahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauchs eingeleitet. Für das Fahrzeug, das nach Mazedonien gebracht werden soll, müssen nun vor der Weiterfahrt erst ordnungsgemäße deutsche Ausfuhrkennzeichen besorgt werden.

Unter Drogeneinfluss

Zeitglich stoppten andere Zivilfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried in der Nähe des Biebelrieder Kreuzes einen Fiat Ducato. Bei der Kontrolle des 29-jährigen Fahrers bemerkten sie bei ihm drogentypische Auffälligkeiten und führten ein Schnelltest durch. Dieser wies auf den Konsum von Cannabisprodukten hin.

Der Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und durfte selbst nicht weiterfahren. Ein Mitfahrer konnte jedoch nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Fahrt fortsetzen.

Bestätigt das Ergebnis der Blutuntersuchung den Verdacht der Beamten, muss der junge Mann wegen der Fahrt unter Drogeneinwirkung mit zwei Punkten in Flensburg, mindestens einem Bußgeld von 500 Euro und einem vierwöchigen Fahrverbot rechnen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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